VP-Mahrer/Hungerländer: Neuerliche Realitätsverweigerung des Wiener Integrationsrats

Verantwortungslose Forderungen würden Magnetwirkung verstärken

„Anstatt endlich einmal vernünftige Vorschläge auf den Tisch zu legen, glänzt der Wiener Integrationsrat wieder einmal durch Realitätsverweigerung und verantwortungslose Maßnahmen“, so der Landesparteiobmann der Wiener Volkspartei, Stadtrat Karl Mahrer angesichts der heutigen Sitzung des Wiener Integrationsrats. So habe dieser bereits bekanntlich Ende Mai fragwürdige Forderungen in Zusammenhang mit der Aufweichung der bestehenden Bestimmungen zur Erlangung der Staatsbürgerschaft aufgestellt.

„Es ist offensichtlich, dass den gestrigen durchaus vernünftigen Ausführungen von Stadtrat Wiederkehr, heute nun jedoch wieder bedenkliche Äußerungen des Wiener Integrationsrats folgen. Durch diese Forderungen des Integrationsrats würde vor allem die Magnetwirkung Wiens weiterhin verstärkt werden“, erklärt die Integrationssprecherin der Wiener Volkspartei, Gemeinderätin Caroline Hungerländer.

Das Verlangen in Zusammenhang mit der „Möglichkeit des Spurwechsels von der Asylschiene in einen regulären Aufenthaltstitel“ sowie die Senkung der Hürden beim Arbeitsmarktzugang für Asylwerbende, sei geradezu als Aufforderung zu verstehen, zu uns zu kommen. „Anstatt mit derartigen Vorschlägen das Problem lediglich zu verstärken, sollte sich die Stadtregierung lieber dafür einsetzen gemeinnützige Arbeit für Asylwerber zu ermöglichen und die Mehrleistungen bei der Wiener Mindestsicherung endlich abzustellen“, so Hungerländer weiter.

„Fakt ist: Wien wurde zum Magnet für illegale Migration und liegt hier leider im europäischen Spitzenfeld. Um Parallel- und Gegengesellschaften zu verhindern, braucht es ein gezieltes Stadtteil-Monitoring mit bestimmten Kriterien für Brennpunkte. Die Wiener Stadtpolitik braucht endlich ein klares Leitbild für migrations- und integrationspolitische Maßnahmen!“ so Mahrer abschließend.

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