„Bewusst gesund“ über steigende Zahl von Keuchhustenfällen in Österreich

Am 17. Februar um 17.30 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) – Dr. Christine Reiler präsentiert im ORF-Gesundheitsmagazin „Bewusst gesund“ am Samstag, dem 17. Februar 2024, um 17.30 Uhr in ORF 2 folgende Beiträge:

Thrombektomie – effektive Methode bei Schlaganfall

Mehr als 50 Menschen täglich erleiden in Österreich einen Schlaganfall und die Zahl steigt, einerseits weil die Bevölkerung älter wird, aber auch, weil der ungesunde Lebensstil vieler Mensch das Schlaganfallrisiko erhöht. Die gute Nachricht: In den vergangenen Jahren wurden Therapien entwickelt, die die langfristigen Folgen eines Schlaganfalls deutlich verringern. Eine entscheidende Methode ist die Thrombektomie, die mechanische Entfernung eines Blutgerinnsels aus dem Gehirn. Erfolgt diese rechtzeitig, ist die Chance groß, dass auch schwere Schlaganfälle ohne massive Schäden bleiben. Gestaltung: Christian Kugler

Keuchhusten

Die Zahl der Keuchhustenfälle in Österreich steigt aktuell stark an und stellt vor allem für Säuglinge eine große Gefahr dar. Da Keuchhusten, auch Pertussis genannt, weltweit eine der häufigsten Infektionen der Atemwege und hochansteckend ist, gilt eine Erkrankung in Österreich als meldepflichtig. Die beste Vorbeugung ist die Impfung, die auch im Erwachsenenalter regelmäßig aufgefrischt werden muss, so Univ.-Prof. Dr. Florian Thalhammer, Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Infektionskrankheiten und Tropenmedizin.

Quinoa – Superfood mit Gebrauchsanweisung

Quinoa wird in Südamerika seit ca. 6.000 Jahren als Grundnahrungsmittel genutzt und landet auch in unseren Breiten immer öfter auf dem Teller. Die Nusspflanze wird oft mit Getreide verwechselt und als Superfood vermarktet, da sie viel Eiweiß, Vitamine und Mineralstoffe enthält. Allerdings will der richtige Umgang mit dem Pseudogetreide gelernt sein. Wird Quinoa vor dem Kochen nicht gründlich genug gewaschen, können Magen-Darm-Beschwerden die Folge sein. Gestaltung: Christian Kugler

„Bewusst gesund“-Tipp: Blasenschwäche

Blasenschwäche ist weitverbreitet: Schätzungen der Österreichischen Kontinenzgesellschaft gehen davon aus, dass jede vierte Frau und jeder zehnte Mann im Laufe des Lebens von diesem Problem betroffen sind. Am häufigsten ist die sogenannte Belastungsinkontinenz, also der unkontrollierte Harnverlust bei Husten oder Anstrengungen. Die Ursache können bei Frauen die Wechseljahre oder die Geburt eines Kindes sein, bei Männern sind es meist Prostatabeschwerden. Über die gängigen Therapien informiert Univ.-Prof. Dr. Siegfried Meryn.

Fit in Pension

Ab dem 30. Lebensjahr nimmt die Muskulatur stetig ab, wenn man nicht regelmäßig trainiert. Muskeln sind nicht nur wichtig, um Bewegungen schmerzfrei ausführen zu können, sondern auch um Krankheiten vorzubeugen. Daher ist es wichtig, beim Übergang in die Pension weiterhin in Bewegung zu bleiben oder die gewonnene Zeit für lange Spaziergänge oder andere Aktivitäten zu nutzen. Meist reicht es schon, kürzere Wege zu Fuß zu erledigen oder die Treppe statt den Aufzug zu nehmen, um den Blutdruck und die Cholesterinwerte zu senken. Gestaltung: Steffi Zupan

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