
Studie zum Weltfrauentag: Drei Wege für mehr Frauen in Führungspositionen
Grant Thornton berichtet in der Studie „Women in Business“ bereits zum 20. Mal über die globale Entwicklung von Frauen in Führungspositionen in mittelständischen Unternehmen.
Obwohl der Anteil von Frauen in Führungspositionen weltweit in den letzten zwei Jahrzehnten von 19,4 % auf 33,5 % angestiegen ist, zeigt der aktuelle Anstieg mit lediglich 1,1 Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahr eine ernüchternde Entwicklung. Es ergibt sich daher, dass weiterhin vielfältige Maßnahmen gesetzt werden müssen, um den Status quo zu verbessern.
AKTUELLE ZAHLEN IM ÜBERBLICK
* 33,5 % der leitenden Positionen in mittelständischen Unternehmen weltweit sind derzeit von Frauen besetzt, was einem Anstieg von nur 1,1 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr entspricht.
* Vor 20 Jahren waren lediglich 19,4 % der Führungspositionen von Frauen besetzt.
* Bei der aktuellen Wachstumsrate wird eine Geschlechterparität im Senior Management frühestens im Jahr 2053 erwartet – sofern nicht eine weitere Verlangsamung eintritt.
RÜCKSCHLAG: DEUTLICH WENIGER WEIBLICHE CEOS IN MITTELSTÄNDISCHEN UNTERNEHMEN
Ein alarmierender Trend zeigt sich bei den weiblichen CEOs in mittelständischen Unternehmen. Der Anteil ist von 28 % im Jahr 2023 auf besorgniserregende 19 % gesunken. Die Studie identifiziert öffentlichen Druck, Betreuungsaufgaben und das Gefühl, sich in diesen Rollen mehr wie Männer verhalten zu müssen, als wesentliche Gründe für das Ausscheiden weiblicher CEOs in größeren Unternehmen.
POSITIVE ENTWICKLUNGEN IN BESTIMMTEN POSITIONEN
Dennoch gibt es auch positive Entwicklungen zu verzeichnen: 46 % der mittelständischen Unternehmen haben eine weibliche Personalleitung, was einen Anstieg um 35 Prozentpunkte (PP) im Vergleich zu 2012 darstellt. Ähnliche Zuwächse verzeichnen auch die Positionen der weiblichen CFOs (39 %, +27 PP seit 2012) und der weiblich besetzten Vertriebsleitungspositionen (26 %, +22 PP seit 2012).
DREI WEGE ZUR FÖRDERUNG DER FRAUENANTEILE IN FÜHRUNGSPOSITIONEN
Der diesjährige Bericht empfiehlt drei erfolgversprechende Wege, um den Frauenanteil im Senior Management zu steigern: Verantwortung, Strategie und Flexibilität.
* Verantwortung: Die fixe Verankerung der Verantwortung für Diversity, Equity & Inclusion (DE&I) innerhalb einer Organisation durch Mitglieder der Führungsetage wirkt sich positiv aus. Besonders effektiv ist die Zusammenarbeit zwischen CEOs, egal welchen Geschlechts, und weiblichen Führungskräften, wodurch der Anteil von Frauen in Führungspositionen auf 38 % steigt. Noch besser ist das Ergebnis, wenn ein CIO gemeinsam mit einer weiblichen Führungskraft für DE&I verantwortlich ist – hier steigt der Frauenanteil im oberen Management auf 39 %.
Julia DiFranco | Leitung Marketing & Communications
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