Zierfuß: Neos-Container-Klassen zerstören Freiräume und Sportplätze an Wiens Schulen

Problemlagen an Wiens Schulen werden mit Neos-Container-Klassen verschärft – Wiederkehr muss alternative Möglichkeiten suchen – Anmietung von freistehenden Räumlichkeiten gefordert

„Die heute fix angekündigten Neos-Container-Klassen zerstören nicht nur das soziale Gefüge von Schulen, ihre Freiräume und Sportplätze, sie verschärfen damit auch die aktuellen Problemlagen an Wiens Schulen. Der Platz wird weniger und enger, die Aggressionen und Gewaltbereitschaft mehr und heftiger. Das ist keine Lösung, sondern die Grundlage für weitere Probleme und Eskalationen an Wiens Schulen und damit eine Bankrotterklärung von SPÖ und Neos“, so der Bildungssprecher der Wiener Volkspartei, Gemeinderat Harald Zierfuß.

Auch wenn es in Wien zusätzliche Schulplätze braucht, muss die Stadtregierung hier alternative Lösungen finden, wie etwa die Anmietung von freistehenden Räumlichkeiten. So sei es durchaus vernünftig, Standorte wie die Volkshochschule in der Siebenbrunnengasse für den Schulbetrieb anzumieten und zu adaptieren. „Neos-Container-Klassen in der Größenordnung einer zusätzlichen Schule, die Freiflächen und Sportplätze zerstören und zur Verschärfung der bereits bestehenden Problemlagen beitragen, bekommen von uns jedenfalls keine Unterstützung“, so Zierfuß.

Bildungssprecher Harald Zierfuß kritisiert darüber hinaus auch das Kommunikations- und Management-Chaos rund um die Veröffentlichung der Neos-Container-Klassen. „Die Art und Weise, wie Stadtrat Wiederkehr mit den betroffenen Schulleitungen in der Frage der Neos-Container-Klassen umgegangen ist, ist inakzeptabel und unwürdig. Es kann nicht sein, dass diese aus den Fernsehnachrichten von neuen Containern auf ihren Sportplätzen und Freiflächen erfahren müssen, um am Ende festzustellen, dass das ganze Projekt noch gar nicht ausgereift und geprüft ist. Dieses ganze Hin und Her der letzten Wochen zeigt einmal mehr das Kommunikations- und Management-Chaos in der Wiener Bildungsdirektion, wo offenbar noch immer nicht die rechte Hand weiß, was die linke tut“, so Zierfuß abschließend. 

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