Fürlinger: Teure Auswüchse unter Ex-Minister Kickl voll und ganz bestätigt!

ÖVP-U-Ausschuss-Mitglied Klaus Fürlinger sieht die Vorwürfe der Volkspartei gegen Herbert Kickl zu dessen Zeit als Innenminister nach der ersten Befragung im heutigen „Rot-Blauer-Machtmissbrauch“-Untersuchungsausschuss voll und ganz bestätigt. „Allein die personellen Auswüchse in den Büros des Innenministers und seines damaligen Generalsekretärs haben exorbitante Ausmaße inklusive horrender Gagen durch voll abgerechnete Überstunden angenommen. Das hat auch der Rechnungshof festgestellt. Da ist sehr viel öffentliches Geld hingeflossen“, so Fürlinger, der in der Verteidigungstaktik der FPÖ im Ausschuss zu den Kabinettsgehältern ein reines Ablenkungsmanöver ortet.

„Selbst Fraktionsführer Christian Hafenecker musste in seinem Statement eingestehen, dass die Zahlen nicht gut aussehen. Da stimme ich ihm voll zu. Es zeigt sich, dass Dinge, die die FPÖ an anderen massiv kritisiert, durch Kickl genauso gehandhabt worden sind. Einziger Unterschied: Kickl hat wesentlich mehr ausgegeben!“ Das Verhalten der FPÖ unter Kickl ist daher geprägt von Doppelmoral in Reinkultur. „Das, was die Blauen gerne kritisieren, lebten sie im Innenministerium selbst vor. Einmal Hui, einmal Pfui – mit seriöser Politik hat das alles nichts zu tun. Schon bisher haben die Ergebnisse gezeigt, dass der beste Innenminister aller Zeiten (BIMAZ) wohl eher der teuerste Minister aller Zeiten (TEUMAZ) gewesen ist“, so Fürlinger. (Schluss)

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