Lebenshilfe Österreich begrüßt heutigen Ministerratsbeschluss als wichtigen Schritt in Richtung „Lohn statt Taschengeld“

Zugang zu regulärem Arbeitsmarkt und faire Entlohnung als Meilenstein für Menschen mit Behinderungen

VOR ÜBER EINEM JAHRZEHNT BRACHTE DIE LEBENSHILFE ÖSTERREICH DIE FORDERUNG „LOHN STATT TASCHENGELD“ ALS GRUNDLEGENDE INKLUSIONSPOLITISCHE FORDERUNG EIN. SEITDEM SETZT SICH DIE LEBENSHILFE FÜR FAIRE ENTLOHNUNG UND DEN ZUGANG IHRER KLIENTINNEN UND KLIENTEN ZUM REGULÄREN ARBEITSMARKT EIN.

Als Interessenvertretung von Menschen mit intellektuellen Behinderungen sieht die Lebenshilfe Österreich deshalb den heutigen Ministerratsbeschluss zur Finanzierung von Pilotprojekten zur Integration von Menschen mit Behinderungen in den regulären Arbeitsmarkt als einen entscheidenden Meilenstein auf dem Weg zur Realisierung dieser Forderung und zur Schaffung eines inklusiven Arbeitsmarktes.

In den geplanten Pilotprojekten soll genau erprobt werden, wie sich die Lebensumwelten von Menschen mit Behinderungen verändern, wenn ein Wechsel vom dritten Arbeitsmarkt (Werkstätten-Beschäftigung) in den ersten Arbeitsmarkt (reguläres Anstellungsverhältnis) stattfindet.
Ein erstes Projekt läuft seit Herbst 2023 erfolgreich im Bundesland Kärnten, finanziert sowohl vom Land als auch vom Europäischen Sozialfonds. „Die Bewilligung finanzieller Mittel für Pilotprojekte stellt eine Möglichkeit dar, innovative Lösungsansätze unter realen Bedingungen zu testen. Zugleich bekommen Menschen mit Behinderungen endlich die Chance, ihr volles Potenzial auf dem regulären Arbeitsmarkt zu entfalten.“, berichtet die Geschäftsführerin der Lebenshilfe Kärnten, Silke Ehrenbrandtner, aus der Praxis.

Lebenshilfe Österreich
Philippe Narval
Generalsekretär
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