
Bundesratspräsidentin Göll möchte Gemeinde-Turbo starten für humanitäre Hilfe in der Ukraine
Gespräch mit Werchowna-Rada-Vorsitzendem Stefanchuk am Rande der 9. Donauraumkonferenz
Die humanitäre Unterstützung Österreichs für die Ukraine stand im Mittelpunkt eines Gesprächs heute im Parlament zwischen Bundesratspräsidentin Margit Göll und Ruslan Stefanchuk, dem Vorsitzenden der Werchowna Rada der Ukraine. Stefanchuk ist derzeit Teilnehmer an der 9. Konferenz der Parlamentspräsident:innen der EU-Strategie für den Donauraum in Wien.
Ein Europa ohne Grenzen und Kriege, wäre ein „wunderschönes“ und erstrebenswertes Ziel, betonte Margit Göll. Österreich sei ein neutraler Staat, stehe aber politisch zur Ukraine. In vielen Gemeinden, wie ihrer eigenen, seien Familien aus der Ukraine aufgenommen worden und Österreich wolle die Menschen in der Ukraine weiter unterstützen, betonte Göll. Um der Ukraine die dringend notwendige Unterstützung zukommen zu lassen, sollte ein „Turbo“ über die Gemeinden hinweg gestartet werden. Sie sehe es als menschliche Pflicht, den Familien und Kindern in der Ukraine zu helfen.
Ruslan Stefanchuk bedankte sich für die Unterstützung und sprach sich dafür aus, dass Österreich eine Führungsrolle in einer humanitären Koalition übernehme. Die Ukraine stehe vor großen Herausforderungen. Stefanchuk sagte, er hoffte auch auf Unterstützung aus den Bundesländern Österreichs und der Regionen. Stefanchuk bedankte sich zudem für den Rückenwind Österreichs am Weg der Ukraine in die Europäische Union. Die Ukraine werde alle für einen Beitritt nötigen Pflichten erfüllen. (Schluss) pst
HINWEIS: Fotos von diesem Besuch finden Sie im Webportal des Parlaments .
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