
Ngosso (SPÖ) – Kein Platz für Gewalt, Hetze und Polemik in Wien
SP-Gemeinderätin Mireille Ngosso sieht keinen Platz für Gewalt in Wien und hebt etablierte Maßnahmen der Stadt Wien zur Gewaltprävention bei Jugendlichen hervor.
In der heutigen Aktuellen Stunde des Wiener Gemeinderats zeigt sich SPÖ-Gemeinderätin Mireille Ngosso beunruhigt über die in der Diskussion verwendete Sprache. Sie sei, so Ngosso, von sehr viel Hetze, Polemik und Show-Politik geprägt. „Gewalt ist jedoch ein ernstzunehmendes Thema. Wir müssen uns die Hintergründe und Ursprünge der Gewalt ansehen, verstehen und ernstnehmen. Denn wir in Wien wollen eine Gesellschaft, in der Gewalt keinen Platz hat.“
Ngosso betont: „Mit einigen leeren Überschiften und Hetze kann das komplexe Thema nicht gelöst werden.“ Dies gehe, so Ngosso, nur mit Präventionsarbeit. Sie weist in ihrer Rede explizit auf das umfangreiche Maßnahmenpaket der Stadt Wien im Bereich der Jugendpräventionsarbeit hin und hebt dabei die Awarness-Teams, das Jugendcollege und die mobile Jugendarbeit hervor. Zusätzlich betont sie: „Eine unserer Aufgaben ist es, dass wir unsere Jugendlichen nicht zurücklassen und nicht aufgeben. Wir müssen sie in ihrer Entwicklung fördern und dürfen uns nicht von ihnen abgrenzen.“ Ngosso ergänzt, dass die betroffenen Jugendlichen gefordert sind, sich aktiv an den Programmen zu beteiligen.
Die Abgeordnete hebt jene in Wien lebende Kinder und Jugendliche mit Migrationsbiografie hervor, die gemeinsam mit ihren Familien ein engagierter Teil der Stadt und der Gesellschaft sind und ihr Bestes geben, gut in der Schule sind, sowie sich aus- und weiterbilden.
„Gewalt bei Jugendlichen ist kein Problem der Migrationsgeschichte. Es ist wichtig, allen Jugendlichen und Kindern zu zeigen, dass wir sie nicht pauschalisieren und nicht über einen Kamm scheren. Und, dass wir unser Bestes geben, sie nicht einer Spirale der Armut und der Ausgrenzung überlassen“, hebt Ngosso hervor. „Wir müssen für eine Zukunft arbeiten, die sozial gerecht, feministisch, inklusiv und vor allem menschlich gerecht ist. Unser Miteinander soll von gegenseitigem Respekt, Solidarität und Wertschätzung getragen werden“, so Ngosso abschließend. (schluss) ew/sh
SPÖ Wien Rathausklub
Eva Winterer
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