
JG-Kögl an Plakolm: „Sie lassen die jungen Menschen alleine!“
Um jungen Menschen wirksam zu helfen, fordert die junge Generation ein umfangreiches Maßnahmenpaket
Anlässlich der heutigen Debatte im Nationalrat zum Jugendbericht 2023 übt die Junge Generation in der SPÖ harsche Kritik an ÖVP-Jugendstaatssekretärin Claudia Plakolm. „Wenn Menschen in Krisen stecken, dann darf man sie nicht allein lassen. Genau das tut die zuständige ÖVP-Staatssekretärin aber seit Monaten, obwohl es ihre Aufgabe wäre, jungen Menschen jetzt zu helfen!“, zeigt sich Michael Kögl, Bundesvorsitzender der Jungen Generation in der SPÖ empört. „Sich in den Nationalrat zu stellen und von der Generation Z als „Generation Zuversicht“ zu sprechen ist so weltfremd, dass es schon fast wehtut. Passender wäre es, von der „der Generation Zukunftsangst“ oder der „Generation Zurückgelassen“ zu sprechen“ so Kögl. Um der krisengeplagten Generation Z tatsächlich unter die Arme zu greifen, fordert die JG ein umfangreiches Maßnahmenpaket für junge Menschen in den Bereichen Wohnen, Gesundheit und Ausbildung. ****
Der Jugendbericht zeigt laut Kögl zahlreiche Mängel auf, die in der jüngeren Vergangenheit den jungen Menschen im Land zu schaffen gemacht haben. Zudem sei es offensichtlich, dass sich „die Staatssekretärin lieber mit der Agenda der JVP beschäftigt, als sich echten Lebensrealitäten junger Menschen zu widmen“, betont der JG-Vorsitzende. Es brauche jetzt Antworten auf die multiplen Krisen unserer Zeit, ist Kögl überzeugt: „Wenn wir erleben, dass finanzielle Belastungen aus der Teuerung den Start ins Leben erschweren, Corona Bildungschancen eingeschränkt und die persönliche Einsamkeit vergrößert hat oder der Krieg in Europa Angst vor der Zukunft macht, dann kann man nicht zur Tagesordnung übergehen!“
Die Junge Generation fordert daher ein umfassendes Maßnahmenpaket, um jungen Menschen in Österreich unter die Arme zu greifen. Ein Bildungsboost, der Chancen auf eine selbstbestimmte Bildung und Ausbildung ermöglicht. Zusätzlich braucht es echte Unterstützung bei einem gelungenen Einstieg in zukunftssichere und gute Jobs, sowie ein Mental-Health-Paket mit ausreichend Personal für Schulsozialarbeit, psychische Versorgung und Psychotherapie auf Krankenschein für junge Menschen. Teil des Maßnahmenpakets für junge Menschen ist auch die Planung von Jugendstartwohnungen nach dem 5×5-Modell der Jungen Generation. (Schluss) jks
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