Zwei starke RSV-Saisonen in Folge – Österreicher*innen wissen wenig über RSV

* RSV-NETZWERK DER MEDUNI WIEN ZEIGT RÜCKBLICKEND ZWEI SAISONEN HINTEREINANDER MIT STARKER EPIDEMIOLOGISCHER AKTIVITÄT
* LAUT EINER ANALYSE ERKRANKEN ETWA 3 MIO. ERWACHSENE AB 60 JAHREN PRO JAHR IN EUROPA AN RSV, 274.000 WERDEN MIT DER DIAGNOSE RSV-ERKRANKUNG IM SPITAL AUFGENOMMEN UND 20.000 STERBEN AN DEN FOLGEN DER RSV-ERKRANKUNG
* UMFRAGE IN ÖSTERREICH ZEIGT: NUR EIN FÜNFTEL DER RISIKOGRUPPE ÜBER 60 JAHREN KANN MIT DEM BEGRIFF RSV ETWAS ANFANGEN

RSV wird im Infektionsgeschehen meist in einem Atemzug mit COVID-19 und Influenza genannt. Bei genauerer Betrachtung zeigt das RSV-Netzwerk des Zentrums für Virologie an der Medizinische Universität Wien zwei Saisonen mit starker epidemiologischer Aktivität hintereinander. Interessant ist dabei, dass sich der saisonale Höhepunkt – nach einer Verlagerung während der COVID-19-Pandemie in Richtung Spätherbst – nun wieder ins beginnende Frühjahr zu verschieben scheint: 2023/24 wurde der Höhepunkt der RSV Infektionswelle Ende Jänner/Anfang Februar verzeichnet. Den Österreicher*innen sind RSV-Erkrankungen weitgehend unbekannt. 

RISIKOGRUPPE ÜBER 60 JAHREN: NUR EIN FÜNFTEL KENNT RSV – DREI VIERTEL FÜHLEN SICH NICHT INFORMIERT 

Nur 16 % der Erwachsenen ab 60 haben den Begriff „RSV“ laut einer Umfrage schon einmal gehört, und nur 19 % können mit dem medizinischen Begriff „Respiratorisches Synzytial Virus“ etwas anfangen. Dazu passend bezeichnen sich nur wenige – nämlich 4 % – als gut informiert. Dem gegenüber stehen drei Viertel der Erwachsenen ab 60, die sich über RSV überhaupt nicht informiert fühlen. Zum Vergleich: Bei COVID-19 haben 65 % der Erwachsenen nach Selbsteinschätzung einen guten Wissensstand, bei Influenza sind es 61 %.*

GEFÄHRLICHKEIT WIRD TENDENZIELL UNTERSCHÄTZT

Als logische Konsequenz fällt auch vielen Befragten die Einschätzung der Gefährlichkeit und der Ansteckungsgefahr schwer: Etwa zwei Drittel können dazu gar keine Auskunft geben. Jene, die eine Risikoeinschätzung abgeben, bewerten diese mit 29 (von 100) Punkten. Das Risiko von COVID-19 und Influenza wird mit 40 bzw. 44 Punkten deutlich höher eingeschätzt. Dessen ungeachtet würden 43 % der älteren Erwachsenen aber jede empfohlene Impfung durchführen lassen.*

Der niedrige Wissensstand und die trügerisch geringe Risikowahrnehmung wird von Expert*innen als kritisch eingestuft. Prim. Priv.-Doz. Dr. Arschang Valipour: „Wir haben es hier mit einem Virus zu tun, das wesentlich häufiger ist, als wir in der Vergangenheit gedacht haben, und das auch schwerwiegende Auswirkungen mit sich bringen kann. Bei Personen mit Nebenerkrankungen, vor allem mit Atemwegserkrankungen wie Asthma und COPD, chronischen Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes, zeigt sich ein deutlich höheres Risiko für schwere Verläufe bis hin zur Spitalsaufnahme.“
Tatsächlich gab es einer Analyse zufolge 2019 in Europa rund 3 Millionen akute Erkrankungen bei Personen über 60 Jahren, rund 274.000 Hospitalisierungen und rund 20.000 Todesfälle. 

GlaxoSmithKline Pharma GmbH
Mag. Barbara Masser-Mayerl
Corporate Communications Lead, Dep. Corporate Affairs
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