Wien-Favoriten: Bürgermeister Ludwig präsentiert Mobilbüros am Reumannplatz und Keplerplatz

Ludwig: „Verstärken entschlossenes Handeln für Wohl aller Wienerinnen und Wiener über Parteigrenzen hinweg“

Bei einem Medientermin heute, Donnerstag, hat Bürgermeister Michael Ludwig gemeinsam mit Vizebürgermeister Christoph Wiederkehr, dem nicht amtsführenden Stadtrat Karl Mahrer, dem Wiener Polizeipräsidenten Gerhard Pürstl, Bundespolizeidirektor Michael Takàcs und Dieter Csefan, Bundeskoordinator der Einsatzgruppe Jugendkriminalität, Mobilbüros der Stadt Wien am Reumannplatz sowie am Keplerplatz präsentiert.

„Für mich ist das Thema Sicherheit ein sehr breites Feld: Von der sozialen Sicherheit bis hin zum Fernhalten von Kriminalität. Deshalb werden die Abteilungen der Stadt ab jetzt noch stärker in Zusammenarbeit mit der Polizei Wien am Reumannplatz präsent sein und für die Anliegen der Wienerinnen und Wiener zur Verfügung stehen“, sagte Ludwig. „Wir schauen genau hin, wenn wir den Eindruck haben, dass Maßnahmen notwendig sind und kümmern uns um das respektvolle Miteinander in unserer Stadt. Das war so 2018 beim Alkoholverbot am Praterstern oder hier in Favoriten bei der Videoüberwachung am Reumannplatz oder der Sicherheitszone am Keplerplatz. Mit den Mobilbüros verstärken wir diese Aktivitäten.“

Die Mobilbüros würden als Anlaufstelle für Bürgerinnen und Bürger sowie als Treffpunkt für jene Dienststellen der Stadt Wien wie etwa dem Büro für Sofortmaßnahmen dienen, die an den Kontrollaktionen teilnehmen, so Bürgermeister Ludwig. Bei den Mobilbüros können Informationen eingeholt sowie Missstände wie noch nicht bekannte „Hot Spots“ der Straßenkriminalität gemeldet werden. Besonders freue er sich darüber, dass das sensible Thema Sicherheit über das „parteipolitische Hickhack“ herausgehalten werde und diese Präsentation gemeinsam mit anderen Parteien stattfinde, sagte der Stadtchef.

Vizebürgermeister Wiederkehr machte darauf aufmerksam, dass die Sicherheit „eines der wichtigsten Gebote für alle Wienerinnen und Wiener ist“. Deshalb benötige es neben der verstärkten Polizeipräsenz eine ständige Arbeit durch Prävention und Sicherheitsmaßnahmen. „Ein wichtigtes Mittel gegen Kriminalität ist die Bildung und die Jugendarbeit, mit der wir klar einfordern, dass sich alle, die in Wien leben, an gemeinsame Spielregeln halten müssen“, so Wiederkehr. Die Zunahme von Gewaltkriminalität in der Gruppe der 10- bis 14-Jährigen sei besorgniserregend, deshalb begrüße er die verstärkten Maßnahmen durch die Polizei und die Kooperation mit den städtischen Abteilungen. „Wir haben keine Toleranz gegenüber jeder Form von Kriminalität im öffentlichen Raum. Um Jugendkriminalität schon vorab zu verhindern, haben wir zahlreiche Maßnahmen gesetzt, etwa vor einigen Wochen die Fachstelle Demokratie eingerichtet“, so Wiederkehr.

Die Polizei habe mit der der Erhöhung der Präsenz vor Ort, der Neugründung einer Einsatzgruppe zur Bekämpfung der Jugendkriminalität und dem Waffenverbot am Reumannplatz ab Karsamstag „rasch und konsequent reagiert“, sagte ÖVP-Obmann Mahrer. Jetzt gehe es aber auch darum, die Ursachen anzugehen. Dazu hatte die Volkspartei in der vergangenen Woche einen Zehn-Punkte-Aktionsplan zur Prävention und Verhinderung von Jugendgewalt ausgearbeitet und präsentiert. „Nun ist mit Bürgermeister Michael Ludwig vereinbart worden, die vorgeschlagenen Maßnahmen auf Expertenebene weiter auszuarbeiten und eine detaillierte Planung zur Umsetzung zu erstellen“, sagte Mahrer.

Das Mobilbüro der Stadt Wien am Reumannplatz ist vorläufig bis Freitag, 5. April, täglich von 17 bis 23 Uhr besetzt. Weiters wird heute bis 17 Uhr ein weiteres Mobilbüro am Keplerplatz aufgestellt. Zusätzlich werden zwei Teams besonders neuralgische Punkte wie zum Beispiel Parkanlagen oder nicht gut einsichtige Örtlichkeiten kontrollieren. Neben der Polizei sind Mitarbeiter*innen der Gruppe Sofortmaßnahmen, des Stadtservices Wien, der Waste Watcher der Magistratsabteilungen 42 und 48, das Wiener Hunde-Team sowie die Sozialarbeit eingebunden. Eingegangene Meldungen sollen unverzüglich an die mobilen Kontrollteams weitergeleitet und bearbeitet werden. (Schluss) nic

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