SPÖ-Kucher zum Weltgesundheitstag: „Unser Gesundheitssystem droht zu kippen, wenn wir nicht sofort handeln!“

Personal geht am Zahnfleisch, lange Wartezeiten, immer mehr Zwei-Klassen-Medizin: SPÖ will Gesundheitssystem retten

SPÖ-Gesundheitssprecher Philip Kucher plädiert anlässlich des Weltgesundheitstags am Sonntag, dem 7. April, dafür, auszusprechen, was ist: „Unser Gesundheitssystem ist – auch als Folge der Kassenzerschlagung und einer seither inkonsequenten Politik gegen die zunehmende Zwei-Klassen-Medizin – schwer beschädigt worden. Es kracht leider mittlerweile an allen Ecken und Enden und unser so viel gelobtes Gesundheitssystem droht zu kippen, wenn wir nicht sofort handeln!“ ****

Das Gesundheitspersonal ist am Zahnfleisch unterwegs, die Wartezeiten werden für Patient:innen immer länger und die Zwei-Klassen-Medizin nimmt Jahr für Jahr zu. All das ist mindestens mitbegründet im akuten Personalmangel in den Gesundheitsberufen insgesamt, von der Pflege bis hin zu den Ärztinnen und Ärzten. Die nächste Wahl wird vor diesem Hintergrund also eine richtungsweisende sein. „Soll sich mit der SPÖ eine Partei darum kümmern, dass unser Gesundheitssystem wieder funktioniert und dass es in Zukunft keinen Unterschied mehr macht, wer man ist, in welchem Bundesland man lebt, welchen Beruf und wie viel Geld man hat, oder soll eine Regierung aus FPÖ und ÖVP unser Gesundheitssystem schlechter machen?“, fasst Kucher diese Richtungsentscheidung zusammen. In der Vergangenheit haben schwarz-blaue Perioden stets zu Verschlechterungen im Gesundheitsbereich und zu mehr Zwei-Klassen-Medizin geführt. Von Ambulanzgebühren und erhöhten Rezeptgebühren bis hin zur Zerschlagung der Krankenkassen und seither explodierenden Privatzahlungen für die Gesundheitsversorgung.

Die SPÖ hat die richtigen Antworten: Wir brauchen eine Personaloffensive für mehr Ärzt:innen und Pflegekräfte – mit einer Verdoppelung der Medizinstudienplätze, um dem bereits vorhandenen und sich weiter verschärfenden Ärzt:innenmangel den Kampf anzusagen, und durch eine Bezahlung der Pflegeausbildung (nach Vorbild der Polizeiausbildung) und eine Verbesserung der Berufsbedingungen, um die Pflege als Beruf wieder attraktiv zu machen. Konkretes Ziel: Jeder Mensch soll binnen 14 Tagen einen Arzttermin bekommen – mit der E-Card und ohne Kreditkarte. (Schluss) lk/bj

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