Waldolympiade in Südtirol: Gold und zwei Mal Silber für Bergbauernschule Hohenlehen

LR Teschl-Hofmeister: Bestleistungen im europäischen Spitzenfeld der Waldarbeit sind Bestätigung der hohen Ausbildungsqualität

Bei der 16. Alpe Adria Waldolympiade in Burgeis, Südtirol, holte vor kurzem das Burschen-Team der Bergbauernschule Hohenlehen den zweiten Platz und ist somit Vize-Olympionike. Als Draufgabe sicherte sich Jonas Löffler den Sieg in der Disziplin „Kombinationsschnitt“ und den zweiten Platz in der Kategorie „Präzisionsschnitt“. Mittlerweile hat sich die Waldolympiade als der teilnehmerstärkste Forstwettkampf seiner Art in Europa entwickelt. Insgesamt nahmen 20 Fachschulen aus sechs Ländern mit rund 220 Schülerinnen und Schülern teil. Und bei der Staatsmeisterschaft der Waldarbeit in Traunkirchen (OÖ) holte das Hohenlehener Mädchen-Team Anfang April den dritten Platz sowie einmal Gold, zweimal Silber und einmal Bronze in Einzelbewerben. „Die Bergbauernschule Hohenlehen schreibt die Erfolgsgeschichte bei Forst-Wettbewerben auch auf dem europäischen Parket eindrucksvoll fort. Erst voriges Jahr wurde die Fachschule zum Vize-Staatsmeister der Waldarbeit gekürt. Solche Spitzenleistungen sind nur mit dem hohen Engagement des gesamten Schulteams möglich“, betont Bildungs-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister die herzlich zu den Erfolgen gratuliert. „Die guten Platzierungen bestätigen einmal mehr die hohe Ausbildungsqualität an der Bergbauernschule Hohenlehen, die als forstliches Bildungszentrum österreichweit bestens etabliert ist“, so Teschl-Hofmeister. 

„Das überaus gute Abschneiden bei der Waldolympiade beweist, dass die Stärke unserer Schule in der Kombination von solider theoretischer Schulbildung mit viel landwirtschaftlicher Praxis liegt. Der Erfolg gibt Motivation für die Zukunft und zeigt, dass unsere Schülerinnen sowie Schüler EU-weit im Spitzenfeld liegen und Bestleistungen erbringen“, erklärt Waldwirtschaftslehrer Ewald Gill. „Besonders danke ich dem Trainer Alexander Danner sowie den beiden Fachlehrern Bernhard Jagersberger und Stefan Mandl für die professionelle Betreuung des Mädchen- und Burschen-Teams“, so Forstmann Gill, der noch anmerkt: „Zudem ist das Interesse der Jugendlichen am fachlich richtigen Einsatz der Motorsäge nicht hoch genug zu schätzen, denn die Waldarbeit zählt zu den anspruchsvollsten und auch gefährlichsten Tätigkeiten in der Land- und Forstwirtschaft“. 

Gastgeber der 16. Alpe Adria Waldolympiade war die Fachschule für Land- und Forstwirtschaft Fürstenburg in Südtirol. Der Bewerb bestand aus den Disziplinen Fallkerb, Präzisionsschnitt, Kombinationsschnitt und Kettenwechseln. Das Finale bestritten die besten zwölf Teilnehmerinnen bzw. Teilnehmer. Mit 14 Teams war Österreich das mit Abstand teilnehmerstärkste Land. Weiteres waren Kroatien, Serbien, Slowenien, Tschechien sowie das Gastgeberland Italien vertreten. Den Teambewerb gewann die Mannschaft der Höheren Lehranstalt für Forstwirtschaft Bruck an der Mur. 

Weitere Informationen beim Büro LR Teschl-Hofmeister unter 02742/9005-12655, Pressesprecher Mag. (FH) Dieter Kraus, und E-Mail DIETER.KRAUS@NOEL.GV.AT.

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