Lopatka: EU bedeutet mehr Wohlstand, mehr Sicherheit und mehr Chancen für uns alle

Die FPÖ soll mit dem Wohlstand und der Sicherheit Österreichs nicht russisches Roulette spielen

“Die Europäische Union bedeutet für Österreich seit dem Beitritt 1995 mehr Wohlstand, mehr Sicherheit sowie mehr Freiheit und Chancen für uns alle. Vor allem aber für unsere Jugend”, betont der außen- und europapolitische Sprecher der Volkspartei, Reinhold Lopatka, anlässlich der heutigen Aktuellen Europastunde im Nationalrat. So habe sich das Wachstum und damit der Wohlstand durch die EU hierzulande spürbar erhöht: Sechs von zehn Euro werden in Österreich durch Exporte verdient, 70 Prozent davon in der EU. Die Exporte in den EU-Raum haben sich seit 1995 vervierfacht und die österreichische Wirtschaftsleistung verdoppelt. “Das zeigt, dass sich der Beitritt gerechnet hat”, sagt Lopatka. Zudem sei der große Binnenmarkt durch den Euro als gemeinsame Währung massiv gestärkt worden.

Die Europäische Union stehe auch für ein Mehr an Sicherheit, das in den heutigen Zeiten und angesichts der zahlreichen Krisenherde rund um Europa enorm an Bedeutung gewonnen habe. “Gerade der Angriff Russlands auf die Ukraine hat uns deutlich vor Augen geführt, wie wichtig die EU mit ihren gegenseitigen Beistandspflichten für die Stärkung unserer Sicherheit ist”, hält Lopatka fest. Andere Parteien, wie die FPÖ, die mit der AfD eine gemeinsame Achse zur Zerstörung der EU bilde, seien hingegen Komplizen Putins in Europa und “spielen russisches Roulette mit unserer Sicherheit und unserem Wohlstand”. Die Freiheitlichen und ihr EU-Abgeordneter Vilimsky seien mit Putin über einen Freundschaftsvertrag verbunden und sähen in der Union ein Feindbild. “Kollege Vilimsky spricht vom EU-Parlament als Irrenhaus sowie vom EU-Wahnsinn und bezeichnet die EU als Kriegstreiber. Zweimal hat die FPÖ den Antrag im Nationalrat gestellt, die Beitragszahlungen Österreichs auszusetzen. Die FPÖ steht für einen ÖXIT, den Ausstieg aus der EU. Das hat der blaue Jubel nach dem BREXIT bewiesen, in dessen Zuge die Freiheitlichen auch einen Antrag auf Volksbefragung über den EU-Austritt Österreichs gestellt haben”, stellt Lopatka klar.

“Gäbe es die EU nicht, wir müssten sie alleine aus wirtschaftlichen und sicherheitspolitischen Gründen heute neu gründen. Der Beitritt Österreichs war, ist und bleibt eine richtige Entscheidung. Daher stehen wir für ein Freundbild der EU. Nicht für ein Feindbild, wie es die FPÖ hat und die damit Österreichs Wohlstand und Sicherheit aufs Spiel setzt”, so Lopatka. (Schluss)

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