Grüne Wien/Kraus, Sequenz zum Oberen Hausfeld: Wohnbau braucht keine Autobahnprojekte!

In einer historischen Pressekonferenz kämpften heute Bauträger, Umweltorganisationen und Bürger:inneninitiativen gegen die Verknüpfung von sozialem Wohnbau mit Autobahnen im Oberen Hausfeld. Sie brachten gestern einen UVP-Abänderungsantrag ein. „Der Vorstoß von Bauträgern und Umwelt-NGOs zeigt, dass ein Kurswechsel möglich ist: Leistbarer Wohnraum darf nicht länger an überholte, fossile Autobahnprojekte geknüpft und somit in Geiselhaft genommen werden“, sagt Peter Kraus, Parteivorsitzender der Grünen Wien.

Die Wohnbauträger verweisen auf ein Gutachten, dass das Obere Hausfeld mit 90 Prozent leistbaren Wohnraum mit der bestehenden Infrastruktur bestens versorgt sei. „Besonders absurd: Die dritte Ausbaustufe des Oberen Hausfelds darf erst besiedelt werden, wenn die S1 Spange und Lobau-Autobahn in die Felder betoniert sind. Welcher Bauträger baut Wohnungen fix und fertig, deren Vermietung vom Autobahn-Bau abhängig ist?“, ergänzt die Grüne Mobilitätssprecherin Heidi Sequenz.

Schon der Bau der Seestadt Nord wurde an die Verkehrsfreigabe der Stadtstraße und S1-Spange verknüpft und damit sozialer Wohnbau massiv verzögert. Die Grünen fordern seit Jahren, dass diese Verknüpfung aufgehoben wird – das ist 2023 für die Seestadt Nord zum Teil passiert. „Der gleiche Fehler, Wohnbau an Autobahnprojekte zu binden, darf sich nicht mehr wiederholen“, so Sequenz abschließend.

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