
Greenpeace & Fridays for Future reichen OECD-Beschwerde ein gegen OMV
Klimaschützer:innen kritisieren fossilen Gasausbau und orten Verstoß gegen die OECD-Leitsätze für multinationale Unternehmen
Im Vorfeld der OMV Hauptversammlung reichen Greenpeace und Fridays for Future Österreich eine Beschwerde bei der OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) gegen den teilstaatlichen Öl- und Gaskonzern OMV ein. Der Vorwurf: Mit dem weiteren Ausbau des fossilen Gasgeschäfts, wie mit Neptun Deep im Schwarzen Meer, befeuert der Konzern die Klimakrise und gefährdet die Einhaltung des 1,5 Grad Limits. Jüngste UN-Berichte, als auch das Net-Zero Szenario der internationalen Energieagentur sprechen eine klare Sprache: Es gibt keinen Platz für die Erschließung neuer fossiler Brennstoffe. Die OMV hat sich verpflichtet, ihr Geschäft an den OECD-Leitsätzen für multinationale Unternehmen auszurichten. Indem die OMV weiter in fossiles Gas investiert, ignoriert sie Aufforderungen, den weiteren Ausbau von Öl und Gas zu beenden und widerspricht dem OECD-Leitsatz “so früh wie möglich und proaktiv zu handeln, um negative Umweltauswirkungen zu vermeiden“, argumentieren die Umweltschutzorganisationen.
Jasmin Duregger
Klima- und Energieexpertin
Greenpeace in Österreich
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Pressesprecherin
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