WKÖ-Kühnel zu 30 Jahre EU-Volksabstimmung: Startschuss für Erfolgsgeschichte

Österreich profitiert von Vorteilen der EU massiv – Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit muss in nächster Legislaturperiode Top-Priorität haben

Als „Glückstag und Trampolin für mehr Wachstum, mehr Arbeitsplätze und Wohlstand für die Österreicherinnen und Österreicher“ bezeichnet Mariana Kühnel, stv. Generalsekretärin der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), anlässlich des morgigen Jubiläums der EU-Volksabstimmung den 12. Juni 1994. An diesem Tag entschieden zwei Drittel der Bevölkerung für den EU-Beitritt Österreichs und stellten damit „die Weichen in Richtung wirtschaftlichen Aufstieg und Stabilität.“

Die Bilanz bestätigt eindrucksvoll, dass ganz Österreich von der EU-Mitgliedschaft massiv profitiert hat. Der Bestand an ausländischen Direktinvestitionen in Österreich hat sich seit 1995 mehr als verzehnfacht. Österreich konnte seine Exporte in die anderen EU-Länder in den vergangenen 30 Jahren auf rund 137 Mrd Euro vervierfachen. „Heute ist die EU für uns Heimat und Heimmarkt – 7 von 10 Euro im österreichischen Außenhandel werden mit der EU abgewickelt. Österreich zählt zu jenen Ländern, die die Vorteile des EU-Binnenmarkts besonders gut für sich nutzen konnten und können. Für Österreich ist die EU-Mitgliedschaft alternativlos. Wer etwas anderes behauptet, spielt leichtfertig mit dem Feuer“, so Kühnel.

Nach der EU-Wahl und mit der Formierung der neuen EU-Kommission im Herbst werden 2024 die Weichen für die Zukunft Europas gestellt. In der kommenden Legislaturperiode muss die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit Top-Priorität haben. „Europa muss sich gegen die immer stärker werdende Konkurrenz in der globalen Wirtschaft besser wappnen“, so Kühnel.

Die wichtigsten Stellhebel dafür sind aus Sicht der WKÖ die konsequente Arbeit an der Vertiefung des EU-Binnenmarkts, der Abbau der bürokratischen Belastungen für Unternehmen, leistbare und sichere Energieversorgung, eine aktive EU-Handelspolitik mit gut gemachten Handelsabkommen sowie die Stärkung des Forschungs- und Innovationsstandorts. Das sind die entscheidenden Puzzlesteine für nachhaltiges Wirtschaftswachstum und hohe Standards in Europa.

Insbesondere der Abbau von Bürokratie und regulatorischen Belastungen muss weit oben auf der Agenda stehen: „Wir brauchen eine Strategie mit klaren Zielen, um die Belastung für Unternehmen zu verringern und grenzüberschreitende Geschäftsbarrieren zu beseitigen und den nötigen Turbo zünden zu können. Das stärkt Europas Wettbewerbsfähigkeit und würde gerade für Klein- und Mittelunternehmen dringend notwendige Entlastung bringen.“

Wir in Österreich sind dann am besten, wenn wir über unsere Grenzen hinaus wachsen. Dafür bedarf es aber der richtigen Rahmenbedingungen. Mit der „Agenda EU 2024+ Für eine resiliente EU in einer sich verändernden Welt“ hat die WKÖ konkrete Vorschläge vorgelegt, um Europas Wirtschaft zu stärken und unseren Unternehmen die richtigen Bedingungen zu geben, um über sich hinaus zu wachsen: https://www.wko.at/oe/news/agenda-eu (PWK223/ST)

 

 

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