ÖGB/AK: Bundesregierung muss jetzt Schutzklausel für Pensionsantritte 2025 einführen!

100.000 Neupensionist:innen droht ein Verlust von über 20.000 Euro, ÖGB/AK-Vorschlag für eine Schutzklausel ist beschlussfertig.

„Die um zwei Jahre verzögerte Aufwertung im Pensionskonto führt besonders bei den Pensionsantritten 2025 zu empfindlichen Pensionsverlusten. Wenn die Regierung nicht handelt, müssen mehr als 100.000 Neupensionist:innen massive Pensionsverluste hinnehmen“, betont ÖGB-Bundesgeschäftsführerin Ingrid Reischl und fordert die Bundesregierung vor dem letzten Nationalrat im Sommer am Donnerstag auf, eine Schutzklausel für Pensionsantritte im Jahr 2025 einzuführen und die hohe Inflation zur Gänze abzugelten: „Die hohe Inflation macht auch vor Pensionist:innen nicht halt, deshalb fordern wir jetzt sofortiges Eingreifen. Unser Vorschlag ist beschlussfertig!“ Besonders treffen würde dies Frauen, die ab 2025 – durch das schrittweise Hinaufsetzen des Frauenpensionsalters – länger in Beschäftigung bleiben müssen, ergänzt Reischl: „Gerade jene Frauen werden mit einer Pensionskürzung bestraft, die zuerst von der Anhebung des Antrittsalters betroffen wären.“ 
Ines Stilling, AK Bereichsleiterin Soziales, erklärt: „Im Vorjahr wurde die Schutzklausel auf Druck des ÖGB und der AK umgesetzt, unsere Warnungen für 2025 wurden aber bisher seitens der Regierung ignoriert. Das führt dazu, dass Pensionist:innen zukünftig um über 6 Prozent weniger Pension bekommen!“  

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