
60 Prozent der Arbeitnehmer:innen gehen krank zur Arbeit: Präsentismuszahlen besorgniserregend gestiegen
AKTUELLE ZAHLEN AUS DEM ARBEITSKLIMA INDEX ZEIGEN, DASS KNAPP 60 PROZENT DER BESCHÄFTIGTEN IN ÖSTERREICH TROTZ KRANKHEIT ZUR ARBEIT GEHEN. DIESER ALARMIERENDE WERT STELLT EINEN HÖCHSTSTAND SEIT ERHEBUNGSBEGINN IM JAHR 2008 DAR. DIE GRÜNDE FÜR DAS ARBEITEN TROTZ GESUNDHEITLICHER EINSCHRÄNKUNGEN (PRÄSENTISMUS) SIND VIELFÄLTIG. SIE REICHEN VON EINEM TIEFEN PFLICHTGEFÜHL GEGENÜBER KOLLEG:INNEN BIS HIN ZU ÄNGSTEN VOR KÜNDIGUNG UND ARBEITSPLATZVERLUST. DABEI SETZEN DIE BESCHÄFTIGTEN IHRE EIGENE GESUNDHEIT AUFS SPIEL.
Besonders häufig ist es ein starkes Pflichtgefühl gegenüber den Kolleginnen und Kollegen, das Beschäftigte dazu bewegt, auch bei Erkrankung in die Arbeit zu gehen. Mehr als die Hälfte (55 Prozent) der Beschäftigten geben dies als Hauptgrund für ihren Präsentismus an. Darüber hinaus haben knapp 40 Prozent die Sorge, dass ihre Arbeit sonst liegen bleibt und 32 Prozent geben an, dass sie keine Vertretung gehabt haben.
Arbeiterkammer Oberösterreich
Gabriele Fehringer, BSc
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