AutoScout24 Umfrage: Kauf- und Ausgabebereitschaft für E-Autos bei unter 30-Jährigen am höchsten

Jede:r Zweite kann sich den Kauf eines E-Autos vorstellen. Mehr als 30.000 Euro will nur ein Fünftel ausgeben. Einzig Jüngere sind weniger preissensibel.

Im ersten Halbjahr verzeichnete die Statistik Austria* 135.113 PKW-Neuzulassungen. Davon waren 22.178 E-Autos, also gut 15 Prozent. Wie die Österreicher:innen aktuell zur Anschaffung von E-Autos stehen, was dafür spricht, und was es kosten darf, zeigt die aktuelle AutoScout24-Trendstudie unter 500 Befragten. 

JEDE:R ZWEITE KANN SICH KAUF EINES E-AUTOS VORSTELLEN, JÜNGERE AM AUFGESCHLOSSENSTEN

Die Anschaffung eines Elektro-Autos ist für 51 Prozent der Österreicher:innen vorstellbar, wobei 17 Prozent sehr überzeugt sind („Ja, auf jeden Fall“), für ein weiteres Drittel kommt es eventuell in Frage. Aufgeschlossener als der Durchschnitt zeigen sich in der aktuellen Trendstudie Personen zwischen 18 und 29 Jahre (Kauf kommt für 63 Prozent in Frage), Personen mit zumindest Matura-Abschluss (66 Prozent) und Wiener:innen (59 Prozent). 

KLIMAFREUNDLICHKEIT UND FINANZIELLE VORTEILE SPRECHEN FÜR E-AUTO

Wer sich vorstellen kann, auf einen E-PKW umzusteigen, sieht den klimafreundlichen Antrieb als bedeutendsten Grund, der für E-Mobilität spricht (51 Prozent). Gleich danach kommen aktuell finanzielle Vorteile, die im Vergleich zu vor zwei Jahren gewichtiger wurden: Geringere Betriebskosten (48 Prozent/ 2022: 46 Prozent), die staatliche Prämie bei der Anschaffung (35 Prozent/ 2022: 33 Prozent), die steuerliche Absetzbarkeit (34 Prozent/ 2022: 24 Prozent), der geringere Verschleiß und damit verbundene geringer Wartungskosten (33 Prozent/ 2022: 30 Prozent) sind starke Argumente. Andere Gründe wie das geräuschärmere Fahren (21 Prozent), die Unterstützung des technologischen Fortschritts (18 Prozent), die dynamischere Fahrweise (17 Prozent) oder das Entfallen der Geschwindigkeitsbeschränkungen nach dem Immissionsschutzgesetz-Luft (8 Prozent) sind nicht die stärksten Treiber. 

WAS DIE KAUFABSICHT BEEINFLUSST

Neben verbesserten Reichweiten (38 Prozent) kann man künftige Autokäufer:innen vor allem durch kürzere Ladezeiten (26 Prozent) zum Kauf eines Stromers motivieren. Ein Viertel der Befragten würde bei vergleichbaren Anschaffungskosten wie bei einem Benziner umdenken. Die direkte Lademöglichkeit im eigenen Haus oder der Garage ist für ein weiteres Viertel ein gewichtiges Argument. Für jede:n Fünfte:n sind niedrigere Strompreise entscheidend. Weniger Umweltbelastung bei der Herstellung und Entsorgung könnten für 17 Prozent kaufentscheidend sein. Ebenso viele würden nur dann auf ein Elektroauto umsteigen, wenn der Verbrenner komplett verboten wird. 

PREISAKZEPTANZ ENDET MEHRHEITLICH BEI 30.000 EURO

Was die Ausgabebereitschaft betrifft, so zeigt sich mehrheitlich eine klare Grenze – und zwar bei 30.000 Euro. Nur mehr jede:r Fünfte könnte sich vorstellen, mehr dafür zu zahlen. Über 40.000 Euro will nur mehr jede:r zehnte Interessierte ausgeben. Einzig 18- bis 29-Jährige zeigen sich weniger preissensibel: Unter ihnen können sich 13 Prozent vorstellen, mehr als 50.000 Euro für ein E-Auto auszugeben (vs. gesamt 4 Prozent). 
ÜBER DIE TRENDUMFRAGE: 

Maria Hirzinger
Extern für AutoScout24 tätig
Tel.: 0043 699 195 444 62
E-Mail: maria.hirzinger_ext@autoscout24.com

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