AK Anderl: „Der Arbeitsmarkt braucht dringend eine Ausbildungsoffensive“

Ohne eine aktive Arbeitsmarktpolitik wird der Negativtrend auf dem Arbeitsmarkt nicht zu stoppen sein. Neue Bundesregierung muss viel in Ausbildung investieren, fordert die AK.

Der Negativtrend auf dem Arbeitsmarkt geht weiter. Die aktuellen AMS-Zahlen sind alarmierend, weit mehr als 350.000 Menschen sind arbeitslos. „In so einer schwierigen wirtschaftlichen Situation ist es dringend notwendig, in eine aktive Arbeitsmarktpolitik zu investieren“, sagt AK Präsidentin Renate Anderl. 

In vielen Bereichen wird händeringend nach Fachkräften gesucht. Diese müssen allerdings ausgebildet werden. Hier sind einerseits die Betriebe gefragt, mehr in die Ausbildung zu investieren, aber auch der Staat muss sich mithilfe des AMS stärker daran beteiligen. 

„Was wir jetzt brauchen, ist ein gestärktes und kein geschwächtes AMS. Die Personalabbau-Pläne im AMS müssen gestoppt werden. Nur mit einem starken AMS können die Menschen besser, schneller und gezielter qualifiziert und vermittelt werden“, so die AK Präsidentin.

Junge, Ältere und Langzeitbeschäftigungslose haben es auf dem Arbeitsmarkt besonders schwer. Um ihnen eine Chance zu ermöglichen, sind in der Arbeitsmarktpolitik mehr Anstrengungen als bisher notwendig. „Daher muss im Arbeitsprogramm einer neuen Bundesregierung ganz weit oben als Ziel stehen, gute Arbeitsplätze zu schaffen und damit die Arbeitslosigkeit zu senken“, sagt Renate Anderl. 

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