Digitalisierung ja, aber niemand darf zurückgelassen werden!

Seniorenbundpräsidentin zu den Forderungen der Digitaloffensive

„Ja zu Digitalisierung, aber Nein zu Diskriminierung“, sagt Ingrid Korosec, Präsidentin des Österreichischen Seniorenbunds, angesichts der heutigen Forderungen der Digitaloffensive Österreich an die nächste Bundesregierung. Diese will, dass die Digital-Investitionen des Bundes von jährlich 500 Millionen Euro auf eine Milliarde erhöht werden, um die öffentliche Verwaltung umfassend zu digitalisieren. 

Digitalisierung sei sehr gut, weil sie auch älteren Menschen viele Chancen biete, insbesondere im Pflege- und Gesundheitsbereich sowie im ländlichen Raum, sagt Korosec. Die Politik sei aber gefordert, die entsprechenden Schulungen anzubieten, um digitalen Kompetenzaufbau zu ermöglichen.

Und Korosec mahnt aber einmal mehr ein, dass es immer auch analoge Angebote in allen Bereichen geben müsse, denn: „Niemand darf zurückgelassen werden!“

Laut jüngsten Studien nehmen 50 Prozent der 75- bis 84-Jährigen nicht am digitalen Leben teil bzw. sind nicht ausreichend digital kompetent: „Daher muss auch künftig immer Alles auch analog – also in Papierform oder persönlich – möglich sein.“

 

Österreichischer Seniorenbund
Karin Leitner
Telefon: 0664/8170404

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at
© Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender