
WWF fordert starkes Klimaschutz-Kapitel im neuen Regierungsprogramm
Ökosoziale Steuerreform, Reduktion Energieverbrauch, Klimaschutzgesetz nötig – “Mehr Klimaschutz unverzichtbar für zukunftsfähigen Wirtschaftsstandort”, so Ökonomin Sigrid Stagl
Die Umweltschutzorganisation WWF fordert gemeinsam mit der WU-Ökonomin Sigrid Stagl ein starkes Klimaschutz-Kapitel im neuen Regierungsprogramm. Zu den wichtigsten Punkten zählen Maßnahmen zur Reduktion des hohen Energieverbrauchs, eine neue ökosoziale Steuerreform und ein ambitioniertes Klimaschutzgesetz. Zugleich braucht es langfristig abgesicherte Budgets. “KLIMASCHUTZ MUSS EINE ZENTRALE PRIORITÄT DER NEUEN BUNDESREGIERUNG SEIN, UM ÖSTERREICH LANGFRISTIG KRISENFEST UND ZUKUNFTSFÄHIG AUFZUSTELLEN. DARAN FÜHRT KEIN WEG VORBEI”, BETONT WWF-KLIMASPRECHER KARL SCHELLMANN. Auch für die Wirtschaft seien klare, verbindliche Ziele und Standards von großer Bedeutung, da sie langfristige Planungssicherheit schaffen. “KLUGE KLIMASCHUTZ-MASSNAHMEN FÖRDERN INNOVATIONEN UND INVESTITIONEN. DAS IST UNVERZICHTBAR FÜR EINEN ZUKUNFTSFÄHIGEN WIRTSCHAFTSSTANDORT ÖSTERREICH”, SAGT DIE ÖKONOMIN SIGRID STAGL VON DER WU WIEN. Damit die anstehende Transformation wirksam und sozial gerecht umgesetzt werden kann, braucht es im neuen Koalitionsvertrag eine ausgewogene Kombination aus klaren gesetzlichen Vorgaben und gezielten Förderungen.
“DIE POLITIK MUSS UMSTEUERN”
WWF Österreich
Leonhard Steinmann
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