Hanke zu Arbeitsmarkt: „waff steht eng an der Seite der Wiener*innen“

Jeder zweite Arbeitssuchende hat höchstens Pflichtschulabschluss, Angebote des waff für das Weiterkommen im Beruf nutzen

Die aktuelle Wirtschaftssituation in Österreich ist alles andere als rosig. Auch in Wien ist die Zahl als arbeitslos vorgemerkter Personen im Oktober gestiegen. Laut AMS Wien hat jeder zweite Arbeitssuchende in Wien maximal einen Pflichtschulabschluss. Sie bilden mit rund 56.000 Personen die größte Bildungsgruppe unter den Arbeitsuchenden.

Angesichts dieser Entwicklung ist laut Wirtschaftsstadtrat Peter Hanke eines zentral: “Das AMS muss von der zukünftigen Bundesregierung angesichts steigender Arbeitslosigkeit mit mehr Geld ausgestattet werden. Wir brauchen in schwierigen Zeiten mehr Ressourcen für aktive Arbeitsmarktpolitik. Wir sehen einmal mehr, wie eng Beschäftigung und Qualifikation zusammenhängen. Die beste Versicherung gegen Arbeitslosigkeit ist und bleibt eine gute Ausbildung. Der waff steht den Wienerinnen und Wiener bei allen Fragen rund um Aus- und Weiterbildung zur Seite”, betont Hanke.

AUCH POSITIVE IMPULSE AM ARBEITSMARKT

Trotz der steigenden Arbeitslosigkeit gebe es aber auch durchaus positive Impulse. So habe Wien im September mit 932.276 Personen einen neuen absoluten Rekordwert bei den unselbständig Beschäftigten verzeichnet, das sind um 1,3 Prozent mehr als im September 2023. Das Beschäftigungswachstum in Wien geht vor allem auf die öffentliche Verwaltung, das Gesundheits- und Sozialwesen und den Bereich Erziehung und Unterricht zurück. “Das Beschäftigungswachstum in Wien ist ein Lichtblick in dieser schwierigen Wirtschaftslage. Diese positive Nachricht ist eine Motivation unsere Anstrengungen zur Unterstützung der Wirtschaft und des Arbeitsmarktes aufrecht zu erhalten. So schaffen wir positive Impulse, die wir gerade jetzt dringend brauchen”, so Hanke. Gleichzeitig weist der Stadtrat auf die Angebote des waff zur beruflichen Weiterentwicklung hin: “Gerade, weil der Wirtschaftsmotor stottert, ist es für die Beschäftigten wichtig, die Unterstützungen des waff in Anspruch zu nehmen, um am Arbeitsmarkt up to date zu bleiben.”  

WAFF STÄRKT WIENER*INNEN AM ARBEITSMARKT

Gerade in diesen schwierigen Zeiten steht der waff allen beschäftigten Wiener*innen zur Seite. Das Beratungszentrum für Beruf und Weiterbildung bietet Informationen, kostenlose Beratung und von 300 Euro bis zu 5.000 Euro für Aus- und Weiterbildungen, um etwa einen Lehrabschluss nachzuholen. Frauen, die sich beruflich verändern wollen, steht ein eigenes Programm zur Verfügung. Und auch für den Wiedereinstieg in den Beruf nach der Karenz gibt es Unterstützungsmöglichkeiten. Der waff ermutigt beschäftigte Wiener*innen in die eigenen Qualifikationen zu investieren, denn das stärkt das Standing am Arbeitsmarkt und fördert so das Weiterkommen im Beruf.

Besonders in Branchen mit Fachkräftebedarf wie etwa Pflege, Pädagogik und IT bietet der waff für arbeitssuchende Berufsumsteiger*innen mit dem AMS Wien das Programm Jobs PLUS Ausbildung, das kostenlose Ausbildung mit einer Einstellzusage verbindet. Bei Ausbildungen von über zwölf Monaten oder länger gibt es insgesamt mindestens 1.400 Euro monatlich. Die Absolvent*innen können so langfristig am Arbeitsmarkt Fuß fassen. Aktuell bietet der waff Einstiegsmöglichkeiten in den Bereichen Gesundheit, Pflege, Soziales, Pädagogik, IT, Handwerk und Technik sowie im Handel. Und für über 50-Jährige, die schon ein Jahr oder länger auf Arbeitssuche sind, erhält ein Unternehmen über die Joboffensive 50+ von waff und AMS Wien vier Monate die vollen Lohnkosten und vier Monate zwei Drittel der Lohnkosten gefördert.

Nähere Informationen zu den Angeboten des waff gibt es unter www.waff.at sowie beim Info-Telefon für Beruf und Weiterbildung unter 0800 868686.

Mediensprecherin Stadtrat Peter Hanke
Mag. Kleo Kraft
Telefon: +43 1 4000 81211
E-Mail: kleo.kraft@wien.gv.at
Website: https://www.wien.gv.at

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