Neue Allianzen: Vorlass Adolf Krischanitz

Kooperation von Architekturzentrum Wien, MAK – Österreichisches Museum für angewandte Kunst, Archiv der Zeitgenossen in Krems und gta-Archiv ETH Zürich

ERSTMALS IN ÖSTERREICH TEILEN SICH VIER INSTITUTIONEN DIE AUFGABE DER SICHERUNG UND BEARBEITUNG EINES BEDEUTENDEN UND VIELFÄLTIGEN ARCHITEKTONISCHEN VORLASSES. ENTLANG SEINES WIRKENS UND SCHAFFENS ÜBERGIBT DER ARCHITEKT ADOLF KRISCHANITZ SEIN UMFANGREICHES ARCHIV 2024 AN DAS ARCHITEKTURZENTRUM WIEN (AZ W), DAS ÖSTERREICHISCHE MUSEUM FÜR ANGEWANDTE KUNST (MAK), DAS ARCHIV DER ZEITGENOSSEN IN KREMS UND DAS GTA-ARCHIV AN DER ETH ZÜRICH.

Adolf Krischanitz agierte von Beginn an global und regional, seine Projekte sind weit über Österreich hinaus bekannt. Seiner vordergründig minimalistisch anmutenden Formensprache verleiht Krischanitz mittels historischer Anleihen stets eine erzählerische Tiefe. In der Zusammenschau des Vorlasses repräsentiert sich Krischanitz’ lebenslanges Interesse an Städtebau, Räumen für Kunst, Bildung und Arbeit sowie seine Leidenschaft für Interieurs.

„Meine Vision vom architektonischen Raum zielt auf die eines Gesamtklangs, kein Element soll wichtiger sein als das andere, keine forcierte Konstruktion, keine polierten technischen Installationen, kein Materialfetischismus. Es geht also um die Gleichwertigkeit verschiedener Elemente, die als größere immaterielle, aber durchaus resistente Wirkung im architektonischen Raum als Kontinuum aufgeht, als ein gleichsam alle Sinne erfassendes Strömen.“ (Adolf Krischanitz)

Diese überregionale Vorlass-Kooperation beschreitet neue Wege in der Bewahrung des kulturellen Erbes. Das Az W beweist seit vielen Jahren als österreichisches Architekturmuseum seine Expertise in der Übernahme und Bearbeitung von Vor- und Nachlässen und übernimmt den größten Bestand des Vorlasses. Die Möbel finden in der herausragenden Sammlung des MAK ihre neue Heimat, und in dem von Krischanitz selbst entworfenen Archiv für Zeitgenossen in Krems können seine Bauten für Niederösterreich beforscht werden. Materialien zu seinen realisierten Werken in der Schweiz finden im gta-Archiv in Zürich ihren Platz. Im Rahmen der Kooperation besteht nun die Möglichkeit, Forschungen zum Werk von Adolf Krischanitz in einem fachübergreifenden Kontext zu vertiefen.
INA KRISCHANITZ-WATKINS, TOCHTER ADOLF KRISCHANITZ; ANNA DABERNIG, ATELIER KRISCHANITZ

Architekturzentrum Wien
Mag.a Ines Purtauf
Telefon: 01 522 31 15-25
E-Mail: purtauf@azw.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at
© Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender