Winter auf dünnem Eis: WWF warnt vor zunehmenden Belastungen für Eisbären

Klimakrise und Öl-Industrie bedrohen den Lebensraum der Eisbären – WWF patrouilliert am Polarkreis zum Schutz der Tiere und zur Entschärfung von Konflikten

Durch die Klimakrise werden die Winter immer wärmer und kürzer – auch in der Arktis. Für Eisbären wird das immer mehr zur Lebensgefahr. Besonders Eisbären-Mütter und ihre Jungtiere leiden unter dem später und spärlicher gefrierenden Packeis, warnt die Umweltschutzorganisation WWF (World Wide Fund for Nature). “EISBÄREN BRAUCHEN DAS ARKTISCHE PACKEIS ZUM ÜBERLEBEN. NUR DORT KÖNNEN SIE ERFOLGREICH ROBBEN JAGEN UND IHRE JUNGEN FÜTTERN. FEHLT ES, MÜSSEN SIE IMMER WEITERE STRECKEN ZURÜCKLEGEN UM AUSREICHEND BEUTE ZU FINDEN – AUSSERDEM GERATEN SIE HÄUFIGER IN MENSCHLICHE SIEDLUNGEN”, SAGT WWF-ARTENSCHUTZEXPERTE KARIM BEN ROMDHANE. Hinzu kommen zunehmende Bedrohungen durch die Öl- und Gasindustrie, die von neuen, eisfreien Gebieten profitiert und immer weiter in die Rückzugsgebiete der Bären vordringt. “DEN EISBÄREN SCHMILZT DER LEBENSRAUM BUCHSTÄBLICH UNTER DEN TATZEN WEG. RESSOURCENABBAU, TOURISMUS UND SCHIFFFAHRT GEFÄHRDEN ZUSÄTZLICH IHRE WINTERRUHE UND DIE GEBIETE, IN DENEN SIE IHRE JUNGEN ZUR WELT BRINGEN UND AUFZIEHEN. WIR MÜSSEN SIE DRINGEND BESSER VOR DEN FOLGEN DER KLIMAERWÄRMUNG UND MENSCHLICHEN EINGRIFFEN SCHÜTZEN”, sagt Karim Ben Romdhane vom WWF.

Alexa Lutteri, MA
Pressesprecherin WWF Österreich
Telefon: +43 676 834 88 240
E-Mail: alexa.lutteri@wwf.at

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