Einladung zur Bodenschutztagung „Wie kann der Bodenverbrauch gestoppt werden?“

Am Dienstag, 10. Dezember 2024, ab 14 Uhr an der BOKU University und online.

Der Bodenverbrauch hat ein kritisches Ausmaß erreicht. Die konkurrierenden Raumansprüche für Ernährung, Biodiversität, Energiewende, Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel lassen sich mit einer weiteren Ausweitung von Bauland nicht mehr vereinbaren. Maßnahmen zur Reduzierung des Bodenverbrauchs könnten nicht nur diese Ansprüche besser abdecken, sondern auch die Lebensqualität steigern. Zu den zentralen Reformansätzen gehören eine effizientere Raumordnung, etwa durch die Einführung von Leerstandsabgaben, Anpassungen im Grundsteuersystem oder eine verstärkte Vertragsraumordnung, um Bauland gezielter und nachhaltiger zu nutzen.

Obwohl die bisherigen Raumordnungsgesetze der Länder bereits Instrumente zur Eindämmung des Bodenverbrauchs vorsehen, werden diese nicht konsequent genug umgesetzt oder erweisen sich als unzureichend. Mit der Verfassungsänderung im Sommer 2023 wurden jedoch die rechtlichen Möglichkeiten der Länder erweitert, privatrechtliche Verträge gezielt für eine bessere Steuerung des Bodenverbrauchs einzusetzen.

Wie kann eine effektive Raumordnung den Bodenverbrauch nachhaltig reduzieren und gleichzeitig Bauland effizienter nutzen? Welche Hürden stehen der Umsetzung solcher Maßnahmen im Weg? Warum bleiben Raumordnungsgesetze oft wirkungslos? Und welche Impulse setzt die Verfassungsänderung für eine zukunftsorientierte Bodenpolitik?

Zu drängenden Fragen wie diesen laden das Institut für Rechtswissenschaften, das Institut für Raumplanung, Umweltplanung und Bodenordnung sowie die NHP Rechtsanwälte zur

BODENSCHUTZTAGUNG

WIE KANN DER BODENVERBRAUCH GESTOPPT WERDEN?

BOKU University
Mag.a Astrid Kleber-Klinger
Telefon: 0664 8858 6533
E-Mail: astrid.kleber@boku.ac.at

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