Österreichischer Impftag 2025: Geimpft – Geschützt – Sicher!

TROTZ ETABLIERTER IMPFPROGRAMME BLEIBEN KLASSISCHE ERKRANKUNGEN WIE MASERN UND KEUCHHUSTEN EINE ERNSTZUNEHMENDE HERAUSFORDERUNG. IN ÖSTERREICH KAM ES ZULETZT WEGEN GESUNKENER DURCHIMPFUNGSRATEN ZU ZAHLREICHEN ERKRANKUNGSFÄLLEN. DER ÖSTERREICHISCHE IMPFTAG 2025 RÜCKT ENTSPRECHEND IMPFPRÄVENTABLE ERKRANKUNGEN WIE MASERN, KEUCHHUSTEN UND INFLUENZA IN DEN FOKUS. IN KOOPERATION VON MEDUNI WIEN, ÖSTERREICHISCHER ÄRZTEKAMMER (ÖÄK), ÖSTERREICHISCHER APOTHEKERKAMMER UND DER ÖSTERREICHISCHEN AKADEMIE DER ÄRZTE WIRD DER ÖSTERREICHISCHE IMPFTAG AM 18. JÄNNER 2025 WIEDER ALS HYBRIDE FACHTAGUNG IM AUSTRIA CENTER VIENNA STATTFINDEN (ANMELDUNG UNTER WWW.IMPFTAG.AT).

Unter dem Titel „Geimpft – Geschützt – Sicher!“ werden am 18. Jänner 2025 unter dem medizinisch-wissenschaftlichen Vorsitz von Ursula Wiedermann-Schmidt, Leiterin des Zentrums für Pathophysiologie, Infektiologie und Immunologie der MedUni Wien, von zahlreichen Top-Expert:innen aktuelle Fragen rund um das Thema Impfen beleuchtet. Bei einer Pressekonferenz am heutigen Montag, 9. Dezember 2024, sprachen Ursula Wiedermann-Schmidt, Rudolf Schmitzberger, Leiter des Impfreferates der Österreichischen Ärztekammer, und Gerhard Kobinger, 2. Vizepräsident der Österreichischen Apothekerkammer, u.a. über den großen Aufholbedarf bei Durchimpfungsraten.

Ein zentrales Thema des diesjährigen Impftages sind die sogenannten klassischen impfpräventablen Erkrankungen, die trotz bestehender Impfprogramme nach wie vor eine Bedrohung darstellen. „Masern und Keuchhusten sind wieder zu einem ernsthaften Problem geworden“, betont Ursula Wiedermann-Schmidt. Bei Pertussis ist heuer wieder die Anzahl an Erkrankungen der Vor-Impfära Anfang der 1960er Jahre erreicht worden. Was Masern betrifft, hat Österreich heuer über 500 Fälle und ist damit europaweit eines der zehn Länder mit der höchsten Maserninzidenz. Der Großteil der Erkrankten ist ungeimpft oder hat nur die erste der beiden empfohlenen Impfungen erhalten. Altersmäßig sind sowohl Kinder als auch junge Erwachsene (≥30 Jahre) betroffen. Wiedermann-Schmidt erinnert daran, dass die Masern, gerade seit der COVID-19-Pandemie, medial weniger thematisiert wurden, was zu einem Rückgang der Sensibilisierung beigetragen haben könnte. Sie sieht hier auch eine Zurückhaltung der Politik, das Thema Impfen aufzugreifen, da die gesellschaftlichen Diskussionen und Kontroversen auf dem Gebiet das Impfwesen in Österreich hemmen.
PRÄVENTION AM ARBEITSPLATZ UND INNOVATIVE IMPFSTOFFE

Mag. Johannes Angerer
Medizinische Universität Wien
Leiter Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: 01/40160-11501
E-Mail: pr@meduniwien.ac.at
Website: https://www.meduniwien.ac.at/pr

Österreichische Ärztekammer
stv. Leitung Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 01/ 51406-3316
E-Mail: s.niedenzu@aerztekammer.at
Weihburggasse 10-12, 1010 Wien
www.aerztekammer.at

Mag. Barbara Pertl
Österreichische Apothekerkammer
Kommunikation
Tel.: 01/ 404 14-601
E-Mail: barbara.pertl@apothekerkammer.at
Spitalgasse 31, 1090 Wien
www.apothekerkammer.at

Mag. Simon Huber LL.M.
Österreichische Akademie der Ärzte GmbH
Leitung Fortbildung & E-Learning | Prokurist
Tel.: 01/ 512 63 83-22
E-Mail: s.huber@arztakademie.at
Walcherstrasse 11/23, 1020 Wien
www.arztakademie.at

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