
Regierungsangelobung: Greenpeace fordert Natur- und Klimaschutz statt Klientelpolitik
Minister Totschnig, Hanke und Hattmannsdorfer müssen ökologisch glaubwürdige Umwelt-, Energie- und Verkehrspolitik machen – Greenwashing-Vorwürfe gegen Staatssekretärin Zehetner
Die Umweltschutzorganisation Greenpeace übt heftige Kritik an der Zerschlagung des bisherigen Klima- und Umweltministeriums und fordert die nun zuständigen Minister auf, den Schutz von Umwelt und Natur ernst zu nehmen, statt Klientelpolitik zu betreiben._ _ÖVP, SPÖ und NEOS haben das Klimaministerium, in dem die Verantwortung in einer Hand lag, aufgelöst und auf mehrere Ministerien aufgeteilt. Die allgemeinen Klima- und Umweltagenden sind zum bisherigen Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig gewandert, für Verkehr und Infrastruktur ist nun Peter Hanke zuständig und Energie liegt zusammen mit Wirtschaft im Ressort von Wolfgang Hattmannsdorfer. Alarmierend ist, dass Hattmannsdorfer von der bisherigen Oecolution-Chefin Elisabeth Zehetner als Staatssekretärin in Energiefragen unterstützt wird. Als Chefin der selbsternannten Umwelt-Initiative Oecolution stellte sie sich bisher gegen zentrale Klimaschutzvorhaben, wie das Verbrenner-Aus oder die Klimaneutralität Österreichs bis 2040.
Ursula Bittner
Sprecherin
Greenpeace in Österreich
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E-Mail: ursula.bittner@greenpeace.org
Magnus Reinel
Pressesprecher
Greenpeace in Österreich
Tel.: + 43 (0) 664 8817 2210
E-Mail: magnus.reinel@greenpeace.org
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