
Bedarf an Rechenzentren stark steigend
21 Rechenzentren in Wien – Heimhilcher: „Rechenleistung als Währung der Zukunft“ – Puaschitz: „In Wien fehlen 6.000 IT-Fachkräfte“
Eine moderne Wirtschaft ohne leistungsfähige Rechenzentren ist heute undenkbar. Rechenzentren speichern, verarbeiten und verteilen große Datenmengen und sind das digitale Rückgrat zahlreicher Branchen – von der Industrie über das Gesundheitswesen bis hin zur öffentlichen Verwaltung.
„Rechenleistung kann man durchaus als Währung der Zukunft ansehen“, betont Martin Heimhilcher, Obmann der Sparte Information und Consulting der WK Wien.
Dieser Trend zeigt sich auch in den Wachstumszahlen: Der globale Markt für Rechenzentren wird 2025 auf rund 412,3 Milliarden Euro geschätzt und wächst mit einer durchschnittlichen jährlichen Rate von 8,35 Prozent. Bis 2029 soll der Markt ein Volumen von 568,3 Milliarden Euro erreichen. Auch in Europa steigt die Bedeutung von Rechenzentren: Ihr Energieverbrauch könnte bis 2030 auf 98,5 Terawattstunden (TWh) ansteigen, was einem Wachstum von 28 Prozent gegenüber 2018 entspricht.
Damit die digitale Infrastruktur stabil bleibt und weiter ausgebaut werden kann, sind drei wesentliche Faktoren entscheidend: eine zuverlässige Stromversorgung, eine flächendeckende Glasfaserinfrastruktur und gut ausgebildete IT-Fachkräfte. Besonders Letzteres stellt eine große Herausforderung dar. „Allein in Wien fehlen derzeit 6.000 IT-Fachkräfte – ein erheblicher Engpass, der dringend adressiert werden muss, um den Wirtschaftsstandort langfristig wettbewerbsfähig zu halten“, betont Martin Puaschitz, Obmann der Fachgruppe UBIT (Unternehmensberatung, Buchhaltung und Informationstechnologie).
RECHENZENTREN IN WIEN – POTENZIAL UND HERAUSFORDERUNGEN
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