Blumensträuße: Pestizid-Cocktail zum Muttertag

GLOBAL 2000 testet erneut Schnittblumen. Nahezu alle Proben weisen hohe Pestizid-Rückstände auf. In Europa verbotene Substanzen weiterhin häufig nachgewiesen.

In wenigen Tagen ist Muttertag. GLOBAL 2000 hat deshalb im Handel Schnittblumen eingekauft und auf Pestizid-Rückstände untersuchen lassen. In einem unabhängigen Labor wurden dabei stichprobenartig zehn Sträuße auf über 600 verschiedene Pestizide getestet.

Die Ergebnisse: Die meisten untersuchten Blumensträuße können – wie bereits in den Vorjahren – getrost als “Pestizid-Potpourri” bezeichnet werden. Keine einzige Probe war frei von Pestiziden. „Bis zu 30 verschiedene Pestizide konnten je Blumenstrauß nachgewiesen werden – zu einem großen Teil mit ernsthaften Gesundheitsrisiken für Menschen. Fortpflanzungs-Schäden, Krebserkrankungen oder Störungen im Hormonhaushalt sind nur einige der möglichen Auswirkungen”, mahnt DR. WALTRAUD NOVAK, PESTIZID-EXPERTIN BEI GLOBAL 2000: “Es gibt jedoch auch dieses Jahr eine positive Ausnahme – auf einem Tulpenstrauß aus Österreich wurden nur drei Pestizide gefunden.”
PROBLEMFELDER

Dr. Waltraud Novak, Pestizidexpertin GLOBAL 2000, +43 699 14 2000 29,
waltraud.novak@global2000.at

Antonia Petri, Pressereferentin GLOBAL 2000, +43 699 14 2000 82,
antonia.petri@global2000.at

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