
AK-Test: Schwarzgefärbte Oliven überraschend hoch belastet
EINGELEGTE OLIVEN SIND VIELSEITIG – SIE VERFEINERN SALATE, SCHMECKEN ALS ANTIPASTI ODER EIGNEN SICH GUT ALS PIZZABELAG. DOCH VIELE PRODUKTE IM HANDEL SIND NICHT NATURGEREIFT, SONDERN KÜNSTLICH GESCHWÄRZT. EINE UNTERSUCHUNG DER ARBEITERKAMMER OBERÖSTERREICH BEI 12 PRODUKTEN OFFENBART: IN DEN GLÄSERN BEFINDEN SICH TEILS ALARMIEREND HOHE GEHALTE AN ACRYLAMID, EINEM POTENZIELL KREBSERREGENDEN STOFF. AUCH BEI DER KENNZEICHNUNG GIBT ES SCHWÄCHEN: BEI JEDEM VIERTEN PRODUKT BESTEHT VERBESSERUNGSBEDARF.
Bei schwarzen Oliven unterscheidet man zwischen natürlich gereiften und künstlich geschwärzten Produkten. Natürlich gereifte Oliven bekommen ihre dunkle Farbe durch den Reifeprozess am Baum und sind meist violett bis braun. Künstlich geschwärzte Oliven stammen von grünen Früchten und werden mithilfe von Eisensalzen dunkel gefärbt. Zwar gelten diese als gesundheitlich unbedenklich – doch der damit verbundene Oxidationsprozess, kombiniert mit der Hitzebehandlung zur Haltbarmachung, scheint die Bildung von Acrylamid zu begünstigen.
ACRYLAMID STEHT IM VERDACHT, KREBSERREGEND UND ERBGUTSCHÄDIGEND ZU SEIN
Arbeiterkammer Oberösterreich
Mag. Michael Petermair
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