Hitzewellen in Österreich: Apothekerschaft und Gesundheitswesen verstärken Zusammenarbeit, Prävention und Beratungsangebote

Schumann: „Immer heißer werdende Sommer erfordern gemeinsames, akkordiertes Handeln auf allen Ebenen“ – Apothekerkammer-Präsidentin präsentiert neue Beratungsleitlinien

Die Prognosen der Klimaforschung zeigen deutlich, dass Hitzewellen künftig noch häufiger, intensiver und langanhaltender ausfallen werden als in den vergangenen Jahrzehnten. Österreich ist besonders betroffen, denn der Temperaturanstieg ist hierzulande bereits jetzt doppelt so hoch wie im globalen Durchschnitt. Bei Hitze besonders gefährdet sind ältere Menschen, chronisch Kranke, Schwangere, Kleinkinder und all jene, die regelmäßig Medikamente einnehmen, deren Wirkung sich bei Hitze verändern kann.

HITZEBEDINGTE GESUNDHEITSRISIKEN MINIMIEREN

Angesichts dieser Herausforderungen hat sich das Gesundheitswesen in Österreich berufsgruppenübergreifend zusammengeschlossen – von Verwaltung über Apothekerschaft und Mediziner:innen bis zu Klimaexpert:innen. Das Ziel ist es, die Bevölkerung bestmöglich auf die Folgen der Hitze vorzubereiten und die gesundheitlichen Risiken zu minimieren. In interdisziplinären Arbeitsgruppen werden Best Practices, wissenschaftliche Erkenntnisse und praktische Maßnahmen geteilt und erarbeitet. Das Gesundheitsministerium hat im vergangenen Jahr unter anderem den nationalen Hitzeschutzplan umfassend überarbeitet und sämtliche Akteure eingebunden.

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