
Neuer WWF-Bodenreport: Bis 2050 drohen weitere 1.000 Quadratkilometer verloren zu gehen
Politische Ziele bislang deutlich verfehlt, Prognose negativ – WWF fordert Kurswechsel mit Bodenschutz-Vertrag
Unter dem Titel „Viel verbautes Österreich“ hat die Naturschutzorganisation WWF am Donnerstag ihren neuen Bodenreport präsentiert. Die Analyse zeigt: Der tägliche Bodenverbrauch liegt mit elf Hektar im Zehn-Jahres-Schnitt noch immer mehr als viermal über dem politischen Ziel. Ohne Gegensteuern würden bis 2050 zusätzliche 1.000 Quadratkilometer verloren gehen – das entspricht in etwa dem Vierfachen der heute verbauten Fläche Wiens. “ÖSTERREICH GEHT IMMER NOCH EXTREM VERSCHWENDERISCH MIT DER ENDLICHEN RESSOURCE BODEN UM. DAHER BRAUCHT ES DRINGEND EINEN KURSWECHSEL MIT EINEM BODENSCHUTZVERTRAG”, sagt WWF-Programmleiterin Hanna Simons.
WWF Österreich
Lara Hocek
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