Brandweiner: Teilpension bietet Möglichkeiten für mehr Lebensqualität und weniger Druck

ÖVP-Abgeordneter in der Aktuellen Stunde: Setzen mit Nachhaltigkeitsmechanismus starkes Zeichen für Generationen-Gerechtigkeit

“Wir übernehmen Verantwortung für kommende Generationen. Daher lautet das aktuelle Motto der Bundesregierung ‘Sanieren. Reformieren. Wachsen’. Denn eines ist klar: Ein zukunftsfähiger Sozialstaat ist kein Selbstläufer. Er muss weiterentwickelt werden – fair, verlässlich und finanzierbar.” Genau hier setze die aktuelle Pensionsreform an, dankte heute, Mittwoch, ÖVP-Abg. und ÖAAB-Generalsekretär Lukas Brandweiner in der Aktuellen Stunde des Nationalrats auch den Koalitionspartnern für die konstruktive Zusammenarbeit. Denn gerade in der Sozialpolitik brauche es keine Schlagzeilen, sondern echte Lösungen.

“Mit der Teilpension schaffen wir neue Möglichkeiten für ältere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer: Wer jahrzehntelang gearbeitet hat, soll selbst entscheiden können, wie der Übergang in den Ruhestand aussieht – mit einer um 25, 50 oder 75 Prozent reduzierten Arbeitszeit. Gerade in körperlich fordernden Berufen – in der Pflege, im Bau oder im Handel – bedeutet das mehr Lebensqualität und weniger Druck.”

“Gleichzeitig setzen wir mit dem Nachhaltigkeitsmechanismus ein starkes Zeichen für Generationen-Gerechtigkeit: Wir handeln heute, damit auch kommende Generationen auf ein stabiles Pensionssystem vertrauen können. Denn der demografische Wandel ist keine Zukunftsfrage, sondern längst Realität.”
Brandweiner weiter: “Die Bundesregierung investiert gezielt in gesunde, altersgerechte Arbeit und schafft neue Perspektiven für ältere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer: Durch mehr Qualifizierung, durch den Ausbau präventiver Gesundheitsmaßnahmen und durch gezielte Unterstützung beim Berufsumstieg. Darüber hinaus arbeiten wir an einem fairen Besteuerungsmodell für das Arbeiten im Alter. Denn: Wer länger arbeitet, darf nicht doppelt zur Kasse gebeten werden. Leistung muss sich lohnen – auch im Ruhestand für jene, die über das Pensionsalter hinaus arbeiten.”

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