
Attraktivierung der Verbindungsbahn – Die Bürgerinitiativen nehmen Stellung
BVwG lädt erneut zur Verhandlung am 22. Juli – Baustart weiterhin unklar – ÖBB reagiert mit medialem Druck und Drohungen
OBWOHL DAS BUNDESVERWALTUNGSGERICHT (BVWG) DERZEIT AM URTEIL ARBEITET, DAS URSPRÜNGLICH IM SOMMER 2025 ERWARTET WURDE, IST FÜR DEN 22. JULI EIN WEITERER VERHANDLUNGSTERMIN ANBERAUMT – ERNEUT ZUM THEMA „AUFHEBUNG DER AUFSCHIEBENDEN WIRKUNG“. DIE ÖBB WOLLEN DAS URTEIL NICHT ABWARTEN UND SO RASCH WIE MÖGLICH MIT DEM BAU BEGINNEN. OFFENBAR REICHTEN DIE ARGUMENTE, DIE SIE AM 5. UND 6. JUNI BEI GERICHT VORGEBRACHT HABEN, NICHT AUS, UM EINEN SOFORTIGEN BAUBEGINN – WEGEN ANGEBLICHER „GEFAHR IM VERZUG“ – GLAUBHAFT ZU MACHEN.
Statt sich auf inhaltliche Verbesserungen zu konzentrieren, reagieren ÖBB und Stadt Wien mit öffentlichem Druck: In mehreren Medienberichten wurde zuletzt offen mit einem Projektstopp gedroht. Bürgerinitiativen kritisieren Planungsmängel und fordern eine zeitgemäße, urbane Lösung – statt medialem Druck und Drohungen.
GEMEINSAM STATT GEGENEINANDER – BÜRGERINITIATIVEN FORDERN KONSTRUKTIVEN DIALOG
Die Bürgerinitiativen betonen: Der Ausbau der Verbindungsbahn ist grundsätzlich wichtig und notwendig – aber nur unter zeitgemäßen, ökologisch und städtebaulich verantwortungsvollen Rahmenbedingungen. Statt mit Drohgebärden zu agieren, fordern die Initiativen von ÖBB und Stadt Wien die Bereitschaft zum Dialog – gemeinsam mit den betroffenen Anrainer:innen an einer tragfähigen Lösung zu arbeiten. Mehrfach wurden alternative, deutlich weniger invasive Planungen vorgelegt – bislang ohne ernsthafte Auseinandersetzung seitens der Projektwerber.
FEHLPLANUNGEN UND FEHLENDE TRANSPARENZ UNTERGRABEN VERTRAUEN
Kritisiert werden zahlreiche fachliche Mängel:
Stephan Messner
Telefon: 0676/9314118
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at
© Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender