
IV zur ÖGK-Debatte: Reform fortsetzen statt Rückschritt riskieren
Effiziente Organisation und hochwertige Versorgung für Versicherte ermöglichen
Die Industriellenvereinigung (IV) spricht sich anlässlich der aktuellen Diskussion rund um die Gesundheitskasse klar gegen eine Rückkehr zur alten Kassenstruktur aus und fordert stattdessen Fairness gegenüber Beitragszahlern und Versicherten. Die aktuelle Debatte darf nicht zu einem Rückschritt in föderale Kleinteiligkeit führen, die Ineffizienz und Mehrkosten begünstigt. Stattdessen braucht es ein modernes Gesundheitssystem, das österreichweit gleiche Zugänge sichert und mit klaren Verantwortlichkeiten sowie schlanken Strukturen arbeitet. Die IV betont: Fair ist, was effizient organisiert ist und allen Versicherten eine qualitativ hochwertige Versorgung ermöglicht.
Die Zusammenlegung der Kassen war ein richtiger Schritt, wurde jedoch in der Umsetzung nicht konsequent genug verfolgt. Die IV fordert daher, die begonnene Reform des Gesundheitssystems nun entschlossen weiterzuführen – mit Fokus auf Digitalisierung, besserer Patientensteuerung und transparenter Ergebnismessung. Ziel muss es sein, die ÖGK wirtschaftlich tragfähig, modern und zukunftsfit aufzustellen. Reformverschleppung ist ebenso wenig eine Option wie eine Rückabwicklung aus politischem Kalkül. „Strukturreformen müssen im Interesse der Beitragszahler und der Versicherten vollendet werden – nicht verwässert“, so IV-Generalsekretär Christoph Neumayer.
Industriellenvereinigung
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