UN-Plastik-Verhandlungen: WWF fordert Abkommen gegen tödliche Plastikflut

UN-Plastik-Verhandlungen starten – Plastikmüll als Gefahr für Mensch und Tier – WWF-Weckruf: Tödliche Plastikflut stoppen, bevor es zu spät ist +++ Bilder und Videos +++

Anlässlich des morgigen Starts der UN-Verhandlungen über ein globales Abkommen gegen Plastikmüll fordert der WWF konkrete, verbindliche Maßnahmen. Dazu gehört unter anderem ein weltweites Verbot der schädlichsten Kunststoffe sowie von krebserregenden und hormonell wirksamen Chemikalien, die derzeit noch vielfach im Einsatz sind. “PLASTIKMÜLL IST NICHT NUR EINE TÖDLICHE BEDROHUNG FÜR TIERE. ER GELANGT AUCH IN FORM VON MIKROPLASTIK IN DEN MENSCHLICHEN KÖRPER – MIT WEITREICHENDEN FOLGEN”, sagt WWF-Meeresexperte Axel Hein und verweist auf einen neuen WWF-Report, der die gesundheitlichen Gefahren der Plastikverschmutzung für Menschen in den Fokus rückt. Ziel der UN-Verhandlungen muss daher ein verbindliches Abkommen sein, um effektiv gegen die Plastikverschmutzung vorgehen zu können. Bisherige Versuche scheiterten aufgrund wirtschaftlicher Interessen einzelner Staaten.

WWF Österreich
Alexa Lutteri
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