
NAP Gewaltschutz: Schmidt/Holzleitner mit Fokus auf Gewaltprävention im Sport
Bundesministerin Holzleitner und Staatssekretärin Schmidt besuchen Kompetenzzentrum 100% Sport
Im Rahmen des Nationalen Aktionsplans gegen Gewalt an Frauen (NAP) besuchten Sport-Staatssekretärin Michaela Schmidt und Frauenministerin Eva-Maria Holzleitner die Organisation 100% Sport – das österreichische Zentrum für Genderkompetenz und Safe Sport. Ziel des Austauschs war es, die Bedeutung von Präventionsarbeit im Sport zu unterstreichen und bestehende Maßnahmen im Kampf gegen Gewalt, Diskriminierung und Machtmissbrauch, besonders im Rahmen des Nationalen Aktionsplans gegen Gewalt an Frauen weiter zu stärken.
„Sport begeistert – er verbindet Generationen, Kulturen, und schafft Vorbilder. Aber er muss sicher sein“, betonte Sport-Staatssekretärin Schmidt. „Denn in wenigen Bereichen ist das Machtgefälle und damit auch das Potenzial für Machtmissbrauch so groß wie im Sport.“
Frauenministerin Holzleitner: „Gerade im Sport ist ein vertrauensvolles Verhältnis zwischen Verein und Sportlerin essenziell. Deshalb ist es unsere Aufgabe als Bundesregierung genau hinzusehen und mögliche Lücken im Gewaltschutz auch dort zu schließen. Genau das machen wir mit dem Nationalen Aktionsplan gegen Gewalt an Frauen. Ich bin froh, dass wir im österreichischen Sport kompetente und engagierte Expert:innen haben, die sich mit uns gemeinsam für ein gewaltfreies Leben einsetzen.“
100% Sport entwickelt und betreut unter anderem das _„Safe Sport“-System_, koordiniert Aus- und Weiterbildungsformate für Verbände, Vereine und Trainer:innen und bietet individuelle Beratungen bei Verdachtsfällen. Die Organisation erarbeitet praxisnahe Leitlinien, erstellt Vorlagen für Kinderschutzkonzepte und betreibt Informationskampagnen zur Förderung einer respektvollen und gewaltfreien Sportkultur. Mit Angeboten wie dem _Gütesiegel für Gleichstellung_ oder gezielten Workshops stärkt 100% Sport die Präventionsarbeit an der Basis.
„Unsere Sportlerinnen sollen sich darauf konzentrieren können, ihr volles sportliches Potential zu nutzen – gewaltfrei und ohne Angst“, so Holzleitner und Schmidt unisono.
Fotos vom Besuch: https://www.picdrop.com/bmwkms/Wbhoctn7BF
Rückfragehinweis:
Bundesministerium für Wohnen, Kunst, Kultur,
Medien und Sport
Abteilung I/6 – Öffentlichkeitsarbeit
+43 1 71606-664781
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