Teuerung zu hoch: Menschen mit kleinen Einkommen stark betroffen

Für einen verbesserten Sozialtarif bei Energiekosten und soziale Nachbesserungen beim Budget

„Preissenkende Maßnahmen würden einkommensschwache Haushalte entlasten und gleichzeitig auch dämpfend auf die Inflation wirken“, erinnert das Netzwerk Armutskonferenz an die Auswirkungen der wieder stark gestiegene Teuerung in Österreich. Die drei Hauptposten in finanziell knappen Haushalten sind Wohnen, Energie und Lebensmittel. Den größten Anteil machen die Wohnkosten. „Wollen wir effektiv einkommensarme Haushalte entlasten, sind leistbares Wohnen und Energie am wirkungsvollsten“.

VERBESSERTER SOZIALTARIF: KLEINE ERWERBSEINKOMMEN UND ARBEITSLOSE NICHT VERGESSEN

Die Einführung eines Sozialtarifs bei Energiekosten ist eine hilfreiche Maßnahme, es sollten aber alle Menschen mit kleinsten Einkommen wie Bezieher von Arbeitslosengeld oder Notstandshilfe einbezogen sein. Gerade arbeitslose Personen haben in Österreich eine der höchsten Armutsgefährdungsraten. Weiters wäre es sinnvoll, Working Poor und Niedrigeinkommensbezieher mit zu berücksichtigen. Ihre Einkommen liegen ebenfalls unter der Armutsgrenze, sie sind aber im Sozialtarif nicht enthalten.

Die Armutskonferenz.
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