
Immer online?
Warum Dauererreichbarkeit krank machen kann.
MOBIL, FLEXIBEL, JEDERZEIT VERFÜGBAR – DIE MODERNE ARBEITSWELT BIETET ENORME MÖGLICHKEITEN, STELLT BESCHÄFTIGTE UND FÜHRUNGSKRÄFTE JEDOCH VOR NEUE HERAUSFORDERUNGEN. INFORMATIONS- UND KOMMUNIKATIONSTECHNOLOGIEN HABEN DEN ARBEITSALLTAG BESCHLEUNIGT UND ENTGRENZT: ANRUFE, E-MAILS UND MESSENGER-NACHRICHTEN ERREICHEN UNS LÄNGST NICHT MEHR NUR AM ARBEITSPLATZ, SONDERN AUCH AM ESSTISCH, IM URLAUB ODER KURZ VOR DEM EINSCHLAFEN.
STÄNDIGE ERREICHBARKEIT – CHANCE ODER RISIKO FÜR GESUNDHEIT UND PRODUKTIVITÄT.
Aus Unternehmenssicht kann diese ständige Erreichbarkeit Effizienz und Flexibilität fördern. Doch Studien zeigen: Dauerverfügbarkeit kann zu erhöhtem Stress, Schlafstörungen, Konzentrationsproblemen und langfristig zu psychischen Erkrankungen wie Depressionen oder Burnouts führen. Die Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit verschwimmen – mit Folgen für Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit.
* Flexibles Arbeiten und digitale Vernetzung können die Effizienz steigern, aber auch zur Belastung werden.
* Ständige Erreichbarkeit verwischt die Grenzen zwischen Job und Freizeit, erhöht das Stresslevel und gefährdet langfristig Gesundheit und Leistungsfähigkeit.
* Wer permanent erreichbar ist, riskiert Schlafstörungen, Konzentrationsprobleme und im schlimmsten Fall Burnout.
Die IBG-Expertin und Arbeitspsychologin Regina Nicham empfiehlt:
* klare, transparente Regeln zu Erreichbarkeitszeiten,
* bewusste Offline-Phasen und verbindliche Antwortfristen,
* das Ausschalten von Dienstgeräten im Urlaub oder Krankenstand sowie
* „Stille Stunden“ für fokussiertes Arbeiten sind ebenfalls empfehlenswert.
Führungskräfte sollten hier Vorbilder sein.
Digital Detox ist keine kurzfristige Modeerscheinung, sondern eine Gesundheitsstrategie: Man sollte gezielt Pausen vom Dauer-Online-Sein einplanen, berufliche Mails in der Freizeit meiden und aktiv Grenzen aktiv kommunizieren. So bleibt die Balance zwischen Arbeit und Erholung erhalten – zum Wohl von Mensch und Unternehmen.
BELASTUNG MIT VIELEN FACETTEN
Ständige Erreichbarkeit ist selten ein isolierter Faktor, sondern Teil einer komplexen Belastungsstruktur: steigende Arbeitsverdichtung, verkürzte Reaktionszeiten, der ungeschriebene Anspruch, „immer online“ zu sein. Neben den Risiken nennen Mitarbeitende auch Vorteile: größere Freiheit in der Arbeitszeiteinteilung, ortsunabhängiges Arbeiten und mehr Handlungsspielraum. Genau hier liegt die Herausforderung – den Nutzen flexibler Arbeitsmodelle zu bewahren, ohne Gesundheit und Erholung zu gefährden.
DIGITAL DETOX – BEWUSSTE PAUSEN VOM DAUER-ONLINE-SEIN
Wer morgens vor dem Kaffee schon E-Mails checkt, unterwegs Nachrichten beantwortet oder im Urlaub „nur kurz“ ins Postfach schaut, kennt den Effekt: Abschalten fällt schwer, der Kopf bleibt im Arbeitsmodus. Über 77 % der Beschäftigten nutzen ihr Telefon auch außerhalb der Dienstzeit für berufliche Zwecke.
IBG Innovatives Betriebliches Gesundheitsmanagement GmbH
Renate Ruhaltinger-Mader
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