
Entsiegeln statt versiegeln: WWF fordert Hitzeschutz-Programm
Anhaltende Verbauung und Versiegelung verschärfen Hitze – WWF fordert Entsiegelungs-Offensive, Begrünung in den Städten und Limit für den Bodenverbrauch
Anlässlich der anhaltenden Hitze in weiten Teilen Österreichs fordert der WWF ein „natürliches Hitzeschutz-Programm“ von der Bundesregierung. Zu den wesentlichen Eckpunkten zählen eine österreichweite Entsiegelungs-Offensive, mehr Begrünung in den Städten und vorbeugender Bodenschutz. „AUFGRUND DER KLIMAKRISE WERDEN HITZEWELLEN HÄUFIGER UND STÄRKER. DAHER MUSS DIE BUNDESREGIERUNG RASCH FÜR WIRKSAMEN NATUR- UND BODENSCHUTZ SORGEN. ‚NATUR STATT BETON‘ MUSS JETZT DAS MOTTO SEIN“, sagt WWF-Bodenschutzsprecher Simon Pories. Konkret schlägt die Umweltschutzorganisation vor, dass die Bundesregierung die “Umwidmungsabgabe” zweckwidmet, um Städte und Gemeinden bei der Entsiegelung und Renaturierung zu unterstützen. Ebenso braucht es laut WWF eine rasche und konsequente Umsetzung der EU-Renaturierungsverordnung und eine Reform der Raumordnung durch die Bundesländer. Generell müssten natürliche Schutzmaßnahmen mehr Priorität bekommen.
WWF Österreich
Lara Hocek
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