
Kinder- und Jugendpsychiatrie: Rechnungshof bestätigt Fortschritte – weiterer Ausbau notwendig
Der aktuelle Rechnungshofbericht zur Kinder- und Jugendpsychiatrie bestätigt sowohl Fortschritte als auch anhaltende Herausforderungen in der Versorgung von Kindern und Jugendlichen mit psychischen Erkrankungen. Während der Bericht Verbesserungspotential bei Planungsgrundlagen, regionalen Unterschieden und Datenlücken verortet, würdigt er gleichzeitig die bereits erzielten wesentlichen Verbesserungen.
Besonders erfreulich: Die im Österreichischen Strukturplan Gesundheit (ÖSG) vorgesehenen Planungsrichtwerte im ambulanten Bereich wurden bereits 2022 erreicht – deutlich früher als ursprünglich geplant. Mit einem Zuwachs von rund 39 Prozent im extramuralen Bereich wurden viele neue Standorte eröffnet und somit ein wichtiger Meilenstein in der patientennahen Versorgung gesetzt.
Die Sozialversicherung begrüßt diese Anerkennung, zumal sie ein positives Ergebnis der laufenden Bestrebungen beim Ausbau der niedergelassenen Versorgung ist. Gleichzeitig bestätigt die Sozialversicherung, dass es noch Handlungsbedarf gibt: Im Fokus stehen dabei die Beseitigung regionaler Versorgungsunterschiede, die Anpassung der Planungswerte und die Verbesserung der Datenlage. Daher unterstützt die Sozialversicherung die laufenden Arbeiten des Gesundheitsministeriums zur Weiterentwicklung des ÖSG und der regionalen Strukturpläne, der RSG.
VERSORGUNG WIRD WEITERENTWICKELT – 5 NEUE AMBULATORIEN FÜR KINDER- UND JUGENDPSYCHIATRIE, 5 NEUE KASSENORDINATIONEN IM JAHR 2024
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