
Stahlindustrie: Zweijahres-KV bringt moderate Lohnsteigerung von 1,41 Prozent und Planungssicherheit
In einem Umfeld sinkender Aufträge und hoher Kosten Einigung verschafft sich die Branche durch einen ausgewogenen Kollektivvertragsabschluss für 2025 und 2026 Luft
Die österreichische Stahlindustrie kämpft mit deutlichem Gegenwind: So sanken die Auftragseingänge im Jahr 2024 um 13 Prozent und im ersten Halbjahr 2025 um weitere vier Prozent. Hohe Energiepreise und im europäischen Vergleich stark gestiegene Lohnstückkosten verschärfen den Druck auf die internationale Wettbewerbsfähigkeit. Vor diesem Hintergrund sagt Andreas Henckel-Donnersmarck, Obmann des Fachverbandes Bergbau-Stahl in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) und Geschäftsführer der Kärntner Montanindustrie GmbH, zum heute erzielten Kollektivvertragsabschluss für die Jahre 2025 und 2026: „In dieser angespannten Lage war ein vernünftiger, tragfähiger Abschluss unerlässlich. In vielen Gesprächen mit den Gewerkschaften ist es gelungen, ein gemeinsames Verständnis für den Verlust an Wettbewerbsfähigkeit zu entwickeln. Das Ergebnis ist ein pragmatischer Kompromiss, der den Beschäftigten Kaufkraft sichert und den Unternehmen für zwei Jahre Planungssicherheit verschafft – ein wichtiger Schritt, um den Produktionsstandort zu stabilisieren.“
_ZWTL.: DER NEUE KOLLEKTIVVERTRAG FÜR DIE STAHLINDUSTRIE FÜR 2025 UND 2026 – DIE ECKPUNKTE:_
Digital Media & Communication
Pressestelle
Wirtschaftskammer Österreich
T 0590 900 – 4462
dmc_pr@wko.at
https://www.wko.at/oe/news/start
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at
© Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender