Gewerkschaft vida: KI-Projekt im Schienenverkehr ist Steuergeldverschwendung

Echte technische Harmonisierung statt Ablenkung gefordert.

Im Plenum des EU-Parlaments wurde auf Antrag der Tiroler EU-Abgeordneten Sophia Kircher (ÖVP) ein Projekt zur Verwendung von KI-gestützten Übersetzungssystemen im Eisenbahnverkehr eingebracht. Der Fachbereich Eisenbahn der Gewerkschaft vida kritisiert diesen Vorstoß scharf. Es handle sich um eine völlige Verschwendung von Steuergeld und Zeit, die das Ziel eines einheitlichen europäischen Schienenverkehrsmarkts klar verfehlt.

„Gerade der grenzüberschreitende Güterverkehr ist auf verbindlich harmonisierte Regelungen angewiesen. Statt endlich einheitliche Betriebsvorschriften oder Signalsysteme umzusetzen, wird mit populistischen Anträgen zur Sprachregelung von den echten Problemen abgelenkt“, so der Eisenbahn-Fachbereichsvorsitzende Gerhard Tauchner.
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Gewerkschaft vida
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