Energieeffizienz im Gemüsebau – Erntebeginn im neuen Gewächshaus

Als Teil der Gemüse-Erzeugergemeinschaft „LGV Sonnengemüse“ wird der 1898 gegründete Gemüsebetrieb von Familie Merschl heute bereits in fünfter Generation von Gärtnermeister Thomas Merschl geführt. In den letzten zwei Jahren wurde ein umfassendes Energie-Konzept am Standort in Wien-Donaustadt umgesetzt, mit dem Ziel größtmögliche Energieeffizienz und eine Reduktion der Treibhausgase zu erreichen. Ab sofort werden auf einer bestehenden Fläche von 68.000 m² sowie einem Neubau von 12.300 m² schmackhafte Cherry- und Midi-Rispenparadeiser mit Wärme aus Biomasse kultiviert. Dabei wird der CO₂-Ausstoß gegenüber fossilen Energieträgern um bis zu 93% reduziert. Das verbleibende CO₂ wird als Pflanzennährstoff im Gewächshaus wiederverwendet (Carbon Capture and Use). So entstehen auch im Winter Paradeiser mit vollem Geschmack, aromatisch, frisch und nachhaltig gewachsen. Die Dachflächen des 12.300 m² großen Gewächshauses sind mit doppelten Wärmeschirmen und einer LED-Beleuchtung ausgestattet. Die Pflege und die Ernte der Pflanzen erfolgen händisch. Hummelvölker übernehmen die Bestäubung und Nützlinge schützen die Pflanzen. Regenwassernutzung und Tröpfchenbewässerung in einem geschlossenen Bewässerungskreislauf sparen wertvolle Ressourcen. Die Stromerzeugung erfolgt größtenteils durch Sonnenenergie mittels PV-Anlage.

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