Kurzfristig sparen – langfristig verlieren

Einsparungen bei der Vorarlberger Kinder- und Jugendhilfe (KJH) gefährden Kinder, Familien und Zukunftschancen

Laut Medienberichten soll das Vorarlberger Kinderdorf und das Institut für Sozialdienste allein in der Kinder- und Jugendhilfe fast 2 MIO. EURO einsparen – eine Summe, die VERTRAUEN UND ZUKUNFTSCHANCEN für Kinder kostet.

Die angekündigten Kürzungen sorgen für Empörung! Der DACHVERBAND ÖSTERREICHISCHER KINDER- UND JUGENDHILFEEINRICHTUNGEN (DÖJ) warnt eindringlich vor den Folgen dieses Einschnittes. Es ist, als wollte man Feuer nun mit Öl löschen.

Dazu das kuriose Versprechen des Landes: Leistungsstunden bleiben gleich, kosten nun aber weniger. „DAS IST EIN RECHENFEHLER MIT ANSAGE: Als wären die Fachkräfte bisher massiv überbezahlt gewesen. Das Gegenteil ist der Fall“, meint DÖJ-Geschäftsführer HUBERT LÖFFLER, selbst langjähriger Pionier der Vorarlberger Jugendhilfe. Er argumentiert weiter: „Wer behauptet, MIT WENIGER WASSER GLEICH VIELE BRÄNDE LÖSCHEN zu können, sollte keine Feuerwehr führen“.

Bereits jetzt sei in der österreichischen Jugendhilfe die FACHKRÄFTESITUATION DRAMATISCH. Nach einem Bericht der Volksanwaltschaft arbeitet RUND DIE HÄLFTE DES PERSONALS in Österreichs Kinder- und Jugendhilfe ohne qualifizierte Ausbildung. Zudem seien die Einrichtungen deutlich unterfinanziert!
DIE KINDER- UND JUGENDHILFE IST EINE „FEUERWEHR“ FÜR GEFÄHRDETE KINDER, KEINE FREIWILLIGE WOHLTÄTIGKEIT

DÖJ
Dr. Hubert Löffler
Telefon: 0664 3586135
E-Mail: loeffler.hubert@outlook.com

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