Österreichisches Hebammengremium: Fehlende Hebammenberatung im Eltern-Kind-Pass gefährdet vulnerable Mütter und Kinder

Das Österreichische Hebammengremium (ÖHG) zeigt sich zutiefst besorgt über die jüngste Entscheidung des Bundeskanzleramts Sektion Familie und Jugend, welche die verpflichtende Hebammenberatung in der Frühschwangerschaft und einen weiteren Kontakt im Wochenbett im geplanten Eltern-Kind-Pass (EKP) aus Budgetgründen streichen. Damit wird eine zentrale Maßnahme zum Schutz und zur Förderung der Gesundheit von Müttern und Kindern aufs Spiel gesetzt – entgegen jahrelangen fachlichen Empfehlungen, Arbeit in Gremien mit Expert:innen und politischen Zusagen.
„Gerade jene Frauen, die unsere Unterstützung am dringendsten brauchen, werden durch diese Entscheidung im Stich gelassen“, warnt Gerlinde Feichtlbauer, MSc, Präsidentin des Österreichischen Hebammengremiums, der Kammer aller Hebammen in Österreich.

Public Health PR
Lisbeth Christely, MSc
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