ÖGK-Huss: Errichtung des Gesundheitsreformfonds – ein starkes Signal für die Versicherten

Die Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK) ist mit über 7,6 Millionen Versicherten und rund 12.000 Mitarbeiter:innen in unterschiedlichen Berufen österreichweit die größte Krankenversicherung. Jährlich stellt sie etwa 22 Milliarden Euro für hochwertige medizinische Leistungen für Millionen Menschen und deren Angehörige bereit – unabhängig von Einkommen, Geschlecht und Alter. Österreich verfügt über ein ausgezeichnetes Gesundheitssystem, das viele positive Leistungen erbringt – dennoch bestehen Herausforderungen und es werden nicht immer die optimalen Lösungen gefunden. Die Kosten sind hoch, da Spitalsfinanzierung, Medikamentenkosten und Honorare oft gesetzlich oder strukturell festgelegt und dadurch wenig flexibel sind.

INVESTITION IN DIE GESUNDHEIT

Andreas Huss, Obmann der österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK), begrüßt den neuen Gesundheitsreformfonds zur Stärkung und Sicherung der niedergelassenen Gesundheitsversorgung. „Unser österreichisches Gesundheitssystem steht an einem Wendepunkt“, so Huss. „Steigende Kosten und wachsende Ansprüche der Patient: innen meistern, ohne dabei die soziale Gerechtigkeit zu opfern? Wie gelingt der Balanceakt zwischen begrenzten Ressourcen und dem Ziel mehr gesunden Lebensjahre für alle zu erreichen? Medizinische Versorgung ist nicht selbstverständlich und daher muss kontinuierlich daran gearbeitet und auch investiert werden. „Die Bundesregierung hat in kürzester Zeit ein gemeinsames Bild und einen wesentlichen Schritt zu einer stabilen Gesundheitsversorgung in Form dieses neu eingerichteten Gesundheitsreformfonds geschaffen,“ so Huss.

WARTEZEITEN VERKÜRZEN, HAUSÄRZTLICHE PRIMÄRVERSORGUNG STÄRKEN
„Wir müssen zum Wohle der Gemeinschaft den raschen Ausbau der niedergelassenen Versorgung weiter forcieren. Dies ist mit der Schaffung des Gesundheitsreformfonds gelungen. So wollen wir bis 2030 300 Primärversorgungszentren, Frauengesundheitszentren, Diabeteszentren und Pflege- und Therapiepraxen, in denen unterschiedliche Gesundheitsberufe – wie Pfleger:innen, Therapeut innen und Sozialarbeiter:innen – zusammenarbeiten, schaffen, um Patient:innen umfassend betreuen zu können“, sagt Huss.

ÖGK-Obmann Andreas Huss MBA
Telefon: 0664/614 55 34
E-Mail: andreas.huss@gbh.at

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