Gesundheits-Staatssekretärin Königsberger-Ludwig: „Gewalt hat immer tiefgreifende gesundheitliche Auswirkungen!“

Gewalt gegen Frauen ist kein privates Problem – 14 Millionen Euro jährlich für öffentliche, akute medizinische Behandlung. Prävention als Schlüssel im Nationalen Aktionsplan.

„Gewalt hat immer tiefgreifende gesundheitliche Auswirkungen, weil sie sowohl körperlicher als auch psychischer Natur ist. Und: Gewalt ist niemals privat, sondern ein gesamtgesellschaftliches Problem“, betont Gesundheits-Staatssekretärin Ulrike Königsberger-Ludwig anlässlich der internationalen Kampagne „16 Tage gegen Gewalt an Frauen“.
Gewalt verletzt grundlegende Menschenrechte. Dennoch erlebt in Österreich jede dritte Frau körperliche und/oder sexualisierte Gewalt. Prellungen, Frakturen und Wunden führen zu erheblichen gesundheitlichen Belastungen und langfristig können chronische Schmerzen, Beschwerden des Bewegungsapparates und gynäkologische Folgeprobleme auftreten. Bei sexueller Gewalt besteht zudem ein erhöhtes Risiko für sexuell übertragbare Infektionen sowie ungewollte Schwangerschaften.

Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Pflege und
Konsumentenschutz (BMASGPK)
Karin Zeiler
E-Mail: Karin.Zeiler@sozialministerium.gv.at
Website: https://www.sozialministerium.gv.at

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